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Star-Investor: "Bitcoin ist größer als das Internet"

Tim Draper hat in der Vergangenheit bewiesen, dass seine Prognosen für die Entwicklungen neuer Technologien stimmten.
Tim Draper hat in der Vergangenheit bewiesen, dass seine Prognosen für die Entwicklungen neuer Technologien stimmten.
Foto: imago/ZUMA Press
Mit seinen Vorhersagen für Tesla und Skype lag er in der Vergangenheit immer richtig. Auch für Kryptowährungen wie Bitcoin sieht Risikokapitalgeber Tim Draper die Zukunft überaus positiv.

Der Risikokapitalgeber Tim Draper hat offenbar einen Instinkt für erfolgreiche Investments. So hat er schon zeitig in Skype, Hotmail, Tesla, Baidu und zahlreichen anderen Unternehmen investiert.

2016 meinte Draper in einem futurezone-Interview, mit der Digitalwährung Bitcoin und der Blockchain finde gerade ein tiefgreifender Wandel statt: "Die Blockchain ist fantastisch. Das gilt für eine ganze Reihe von Anwendungen."

Weitreichender Wandel

Es scheint als sei Draper nach wie vor von der Blockchain und Kryptowährungen überzeugt. "Bitcoin ist größer als das Internet. Es ist größer als die Eisenzeit, die Renaissance. Bitcoin ist größer als die Industrielle Revolution", wird Draper vom US-Sender CNBC zitiert.

Der Wandel, der mit den digitalen Währungen und der Blockchain stattfinde, betreffe die ganze Welt. "Dieser Wandel findet schneller und weitreichender statt, als wir uns jemals hätten vorstellen können", so Draper.

"Wenn man in fünf Jahren einen Kaffee mit herkömmlichen Geld zahlen will, wird man ausgelacht werden, weil man keine Kryptowährung verwendet", sagt der Starinvestor. "Ich denke, es wird einen Punkt geben, an dem man einfach kein herkömmliches Geld mehr will."

Zehntausende Bitcoins ersteigert

Erst vor ein paar Tagen ist Draper mit einer Aussage zu Bitcoin aufgefallen. Demnach soll der Bitcoin-Kurs in den nächsten vier Jahren auf 250.000 Dollar klettern.


Draper macht kein Geheimnis daraus, dass er 2014 rund 30.000 Bitcoins gekauft hat. Das sind nach aktuellem Wert ungefähr 270 Millionen Dollar. Die Bitcoins hat Draper übrigens bei einer Auktion von US-Behörden erstanden, die im Zuge des Vorgehens gegen den illegalen Handelsplatz Silk Road beschlagnahmt worden waren.

Dieser Artikel erschien zuerst auf futurezone.at.

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