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Führerschein weg wegen Tesla-Autopilot

Dank des Autopiloten gibt es bei Tesla-Fahrten vierzig Prozent weniger Unfälle.
Dank des Autopiloten gibt es bei Tesla-Fahrten vierzig Prozent weniger Unfälle.
Foto: Getty Images / Spencer Platt
Ein Brite wurde per Video festgehalten, wie er den Autopiloten in seinem Tesla ausprobierte. Der Film ging viral und kostete ihn am Ende seine Fahrerlaubnis.

Ein britischer Tesla-Fahrer, der auf der Autobahn der Autopilot-Funktion das Steuer überließ, hat ein Fahrverbot von 18 Monaten erhalten. Der 39-jährige Bhavesh Patel wurde dabei gefilmt, wie er bei knapp 40 Meilen pro Stunde (65 km/h) die Autopilot-Funktion aktivierte und in seinem Tesla Model S auf den Beifahrersitz rutschte.

Mann verliert Führerschein wegen Tesla-Autopilot

Die Aufnahmen verbreiteten sich rasch in den sozialen Medien. Obwohl sich der Vorfall bereits am 21. Mai 2017 ereignete, fasst der mittlerweile als Bhavesh Patel identifizierte Fahrer erst jetzt die Konsequenzen aus. Patel muss nicht nur seinen Führerschein für eineinhalb Jahre abgeben, sondernbekam zudem eine Geldstrafe in der Höhe von 1.800 britischen Pfund sowie 100 Stunden Sozialdienst auferlegt.

Lediglich unterstützende Funktion

Obwohl er sich für das „verantwortungslose Fahren“ vor Gericht schuldig bekannte, zeigte er keine Reue. Er sei lediglich „der Pechvogel, der dabei erwischt wurde“, wie er das „großartige Feature dieses Autos“ ausprobiert habe. Der für die Ermittlungen verantwortliche Polizist Kirk Caldicutt bezeichnet das Vorgehen von Patel als „verantwortungslos“ und hofft, dass dieser die nun auferlegte Strafe dazu nutzen wird, über sein Verhalten nachzudenken.

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Tesla betont stets, dass es sich beim Autopilot-Feature lediglich um unterstützende Funktionen handelt, der Fahrer muss stets seine Hand am Lenkrad behalten und im Fahrersitz bleiben. Mittlerweile überprüfen Sensoren, ob sich die Hände des Fahrers noch am Lenkrad befinden, allerdings haben einige Personen bereits Wege gefunden, die Erkennung zu umgehen.

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