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Elon Musk bemängelt die Berichterstattung zum Tesla-Crash

Der Auffahrunfall des Tesla Model S zog viel Kritik nach sich.
Der Auffahrunfall des Tesla Model S zog viel Kritik nach sich.
Foto: AP / ap
Erst kürzlich wurde ein Tesla Model S in einen Auffahrunfall verwickelt. Im Anschluss begann das mediale Tesla-Bashing, das nun Musks Kritik weckte.

Laut der Fahrerin des Tesla Model S war die Autopilotfunktion eingeschaltet, als der Wagen ungebremst mit fast 100 Stundenkilometern in ein stehendes Feuerwehrauto knallte. Warum das System – wie in so einem Fall eigentlich vorgesehen, nicht auf das "Hindernis" reagierte und eine Bremsung einleitete, ist weiterhin unklar. Tesla-CEO Elon Musk zeigte sich in einigen Tweets über die Unfallberichterstattung verärgert.

Mangelhafte Berichterstattung

Anstatt über den Autopiloten zu schreiben, solle der Fokus lieber darauf liegen, dass die Fahrerin trotz der hohen Geschwindigkeit mit einem gebrochenen Knöchel fast unverletzt blieb, schrieb er: "Es ist super krank, dass ein Tesla-Unfall Titelgeschichte in den Nachrichten ist, während die 40.000 Verkehrstoten pro Jahr in den USA fast gar nicht beachtet werden." In weiteren Tweets gestand er zumindest zu, dass die Autopilot-Funktion natürlich verbessert gehöre. Schon jetzt rette sie aber Leben und reduziere Verletzungen.

Der Fahrerin zufolge sei sie kurz abgelenkt gewesen, weil sie eine alternative Navigationsroute auf ihrem Smartphone suchte und diese mit dem Tesla-Navigationssystem vergleichen wollte. In dem Moment, als sie die Augen wieder auf die Straße richtete, sei der Unfall bereits passiert. Der Polizei zufolge habe sie jedenfalls vor dem Unfall nicht reagiert und auch nicht gebremst. Sie könnte laut der Polizei wegen fahrlässigem Verhalten belangt werden.

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Inwiefern der Autopilot falsch oder eben nicht reagierte, ist Gegenstand von Untersuchungen, die noch einige Tagen andauern werden. Tesla weist die Fahrer seiner Autos darauf hin, dass der Autopilot nur unterstützend verwendet werden dürfe, der Fahrer aber zu jedem Zeitpunkt damit rechnen müsse, in das Verkehrsgeschehen einzugreifen und auf Gefahren selbstständig zu reagieren.

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