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So einfach machst du aus deiner Steckdose ein WLAN-Hotspot

WLAN aus der Steckdose ist kinderleicht. Wir zeigen dir wie du es machst.
WLAN aus der Steckdose ist kinderleicht. Wir zeigen dir wie du es machst.
Foto: imago images / Panthermedia
Der Powerline-Adapter macht es möglich: WLAN aus der Steckdose. Wir zeigen euch Schritt für Schritt wie das geht und was ihr dafür alles benötigt.

Genau im Bett ist das WLAN schwach? Das Problem kannst du einfach lösen mit WLAN aus der Steckdose. besonders wenn du eine große Wohnung hast, normales WLAN zu unsicher findest oder in einem kleinen Funkloch steckst, zahlt sich das Sreckdoesen-WLAN aus.

Was genau ist WLAN aus der Steckdose?

Bei Endgeräten, wie Computern, Spielekonsolen und Routern, werden Informationen durch digitale Signale verarbeitet. Durch Powerline-Adapter beziehungsweise PowerLAN könnt ihr diese Signale mit Hilfe des Stromnetzwerks weiterleiten und dadurch auch in den weitesten Ecken zu Hause Internet empfangen. Die Adapter generieren so ein eigenes WLAN und ihr könnt selbst bei 300 Metern Entfernung durch dicke Betonwände problemlos im Internet surfen.

Router und WLAN

Stopp den Kabelsalat: So funktioniert WLAN aus der Steckdose

Das Internet aus der Steckdose läuft über ein Powerline-Netzwerk. Dieses besteht meistens aus zwei Powerline-Adaptern, die alle Endgeräte über die normale Stromleitung mit dem WLAN verbinden. Somit fällt schon einmal das lästige Verlegen von LAN-Kabeln durch die ganze Wohnung weg.

Das wird für die Installation der Powerline-Adapter benötigt:

  • ein Router
  • mindestens 2 Powerline-Adapter (ein Adapter für den Router)
  • eventuell LAN-Kabel (für die Verbindung vom Endgerät zum Adapter)

Als erstes wird ein Powerline-Adapter in der Nähe des Routers in eine Steckdose und der zweite Adapter in das gewünschte andere Zimmer gesteckt. Wichtig ist hierbei, dass beide Steckplätze in einem Stromkreis geschaltet sind. Damit die Datenübertragung nicht beeinträchtigt wird, ist es ratsam die Adapter direkt mit der Steckdose zu verbinden.

Sobald der erste Adapter die digitalen Signale vom Router empfangen hat, wandelt er sie in hochfrequente Signale um. Diese werden über des hausinterne Stromnetz weiter bis zum zweiten Adapter geleitet, der daraus wieder digitale Informationen macht. Über ein LAN-Kabel oder einen WLAN Access Point empfangt ihr dann über diesen Powerline-Adapter Internet.

So empfängst du dein WLAN zu Hause besser

Das WLAN aus der Steckdose: Einfach und sicher

Der Vorteil von WLAN aus der Steckdose ist klar: Es müssen keine langen Kabel verlegt werden und es gibt keine Störungen beim kabellosen Internetempfang. Darüber hinaus ist die Nutzung von Powerline-Netzwerken sicherer als das herkömmliche WLAN, da kaum eine fremde Person auf das hauseigene Stromnetzwerk Zugriff hat. Wer aber auf eine Nummer sicherer gehen möchte, kann trotzdem für die Adapter ein Passwort erstellen.

Fazit: Praktisch, doch es gibt auch Nachteile

Die WLAN-Steckdose bietet also eine Menge Flexibilität: An jeder Steckdose ist es euch möglich, eine schnelle Datenübertragung durch das Stromnetz zu erhalten. Somit habt ihr wortwörtlich das Internet aus der Steckdose. Auch wenn es über Umwege vom Router gespeist wird.

Die einzigen Nachteile bei dem WLAN aus der Steckdose sind zum einen die teurere Anschaffung und zum anderen ist die Nutzung bei getrennten Stromkreisen nicht möglich. Je nach Modell kann der Preis zwischen 60 und 100 Euro liegen.

Wenn ihr euer Steckdosen-WLAN noch sicherer machen wollt, lest hier: Wie ihr jetzt euer WLAN-Passwort ändern könnt. Denn schließlich kann es immer sein, dass jemand heimlich über euer drahtloses Netzwerk mitsurft.

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