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Apple Pay startet in Deutschland: Ist deine Bank auch dabei?

Apple Pay in Deutschland, endlich. Bis Ende 2018 soll es soweit sein.
Apple Pay in Deutschland, endlich. Bis Ende 2018 soll es soweit sein.
Foto: imago/ZUMA Press
Apple Pay soll dieses Jahr endlich nach Deutschland kommen. Während manche Geldhäuser schon mitziehen, lehnen sich andere noch zurück. Gehört deine Bank zu den Vorreitern?

Es ist offiziell. Nachdem Gerüchte rund um den Start von Apple Pay in Deutschland schon seit geraumer Zeit immer wieder die Runde machen – bereits 2016 wurde damit gerechnet – hatte Apple-CEO Tim Cook die Umsetzung bis Jahresende 2018 Anfang August angekündigt. Eine genaue zeitliche Angabe gibt es zwar immer noch. Allerdings kündigte der Konzern auf seiner Website an, welche Banken und Geschäfte Apple Pay zum Start in Deutschland unterstützen werden

Apple Pay in Deutschland nicht zwingend erwünscht

Das mobile Bezahlen per iPhone, iPad oder Apple Watch ist in den USA bereits 2014 gestartet. Mit der Ankündigung für Deutschland stellt sich die Frage, welche Banken den Dienst am Ende aber ihren Kunden wirklich ermöglichen. Bisher sind nur wenige traditionelle Geldhäuser dazu bereit, Apple Pay noch in diesem Jahr anzubieten. Fortschrittlichere Formate, wie die Direktbank N26, haben dagegen ein natürliches Interesse daran, den Bezahldienst verfügbar zu machen.

Banken, die Apple Pay in Deutschland unterstützen werden:

  • Hypovereinsbank
  • Deutsche Bank
  • Fidor
  • Comdirect
  • Hanseatic Bank
  • O2 Banking
  • App Boon von Wirecard
  • N26
  • bunq
  • Vimpay
  • Edenred

Außerdem zählen der Liste zufolge die drei großen Kreditkartenunternehmen American Express, Visa und Mastercard zu den Anbietern von Apple Pay in Deutschland. Das mobile bezahlen mit dem iPhone soll im deutschen Einzelhandel in zahlreichen Geschäften, sowie in Apps und Online-Shops anschließend möglich sein.

Wer kann Apple Pay in Deutschland benutzen?

Als potenzieller Nutzer benötigst du die Kreditkarte eines Geldinstituts, das mit Apple kooperiert und natürlich ein bezahlfähiges Gerät von Apple. Für das iPhone bedeutet dies ein Modell ab der Version iPhone SE beziehungsweise iPhone 6. Die Apple Watch kannst du für Bezahlvorgänge in Läden und in Apps nutzen. Das iPad funktioniert für den Browser Safari sowie in Apps.

Wie funktioniert Bezahlen mit Apple Pay?

Der Dienst funktioniert mittels NFC-Technologie, also sogenannter "Near Field Communication". NFC-Chip gibt es bereits in EC-Karten, um kontaktloses Bezahlen möglich zu machen. Auch mit einem iPhone kannst du so über eine Distanz von maximal vier Zentimetern Daten übertragen.

In der Praxis hältst du dein Smartphone in die Nähe des Kassenterminals und den Finger zeitgleich auf den Fingerabdrucksensor. So ersparst du dir die PIN-Eingabe.

Wo kann ich künftig mittels Apple Pay zahlen?

In Deutschland sind rund 475.000 Kassenterminals NFC-fähig, also etwa 60 Prozent aller verfügbaren Geräte. Deren Anteil soll im Laufe der Zeit noch steigen. Das mobile bezahlen mit dem iPhone soll im deutschen Einzelhandel in zahlreichen Geschäften, sowie in Apps und Online-Shops anschließend möglich sein. Ansonsten kannst du in Apps und über den Browser Safari mit Apple Pay zahlen.

Möchtest du Apple Pay einrichten, zeigen wir dir hier, wie du Karten zum iPhone, iPad, Macbook und zur Apple Watch hinzufügen kannst.

Geschäfte, die Apple Pay anbieten:

  • Supermärkte (Aldi, Lidl, Netto, Real, Kaufland)
  • Modeläden (H&M, S. Oliver, Esprit)
  • Tankstellen (Aral, Shell)
  • Elektronikmärkte (Saturn, Media Markt)
  • Fastfoodketten & Restaurants (Burger King, McDonald’s, Starbucks, Vapiano)

Apple forderte mit der Ankündigung, Apple Pay in Deutschland verfügbar zu machen, Konkurrenten Google heraus, der Google Pay bereits im Juni in der Bundesrepublik an den Start gebracht hatte.

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