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Die NASA will wissen, wie viel Elon Musk wirklich kifft

Fr, 07.09.2018, 11.55 Uhr

Video: Elon Musk kifft im Interview mit Joe Rogan

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Elon Musk hat öffentlich gekifft. Nicht nur der US Air Force war deshalb Angst und bange. Auch die NASA prüft jetzt den Fall.

Der schüchterne Zug von einem Joint, den Elon Musk bei seinem Besuch in einem US-Podcast genommen hat, sorgt noch immer für Diskussionen. Erst zeigte sich die US Air Force besorgt und nun will auch noch niemand anderes als die NASA eine Sicherheitsuntersuchung durchführen – bei SpaceX natürlich.

NASA prüft Unternehmenskultur von SpaceX

Als Elon Musk Anfang September im Podcast von US-Comedian Joe Rogan lässig an einem Joint zog, war der Aufschrei groß, nicht nur in den sozialen Medien. Experten meinen mittlerweile sogar, dass Tesla auf Musk als CEO gut verzichten könnte. Das lag nicht nur am Gras, doch der Vorfall machte es für den zugegeben angeschlagenen Musk nicht einfacher.

Nun ist einem Bericht der Washington Post zufolge auch noch die NASA drauf und dran, dem einst makellos erscheinenden Visionär Ärger zu machen. Demzufolge wolle die US-Raumfahrtorganisation die Unternehmenskultur von SpaceX genauer prüfen. SpaceX ist das private Raumfahrtunternehmen von Elon Musk, dass eng mit der NASA zusammenarbeitet. Erst kürzlich hatte die NASA die Astronauten ernannt, die mit SpaceX 2024 ins All fliegen dürfen.

Was sagt SpaceX dazu?

Zuvor wird aber nun erst einmal geprüft, ob SpaceX überhaupt die Sicherheitsbedingungen erfüllt, die die NASA fordert. Wie die Washington Post vermutet, könnte das ein enormes Unterfangen werden, weil mit Hunderten Mitarbeitern Gespräche geführt werden müssten. SpaceX selbst hat bereits ein Statement abgegeben: "Die bemannte Raumfahrt ist die hauptsächliche Mission unseres Unternehmens. Für SpaceX gibt es nichts Wichtigeres als dieses Bestreben und wir nehmen die Verantwortung ernst, dass die NASA uns darin vertraut hat, amerikanische Astronauten sicher und zuverlässig zur und von der ISS zu bringen."

Cannabiskonsum: Auch ein Problem für die US Air Force

Der Konsum von Cannabis ist in einigen US-Bundesstaaten zwar legal, bleibt auf Bundesebene aber verboten. Für Angehörige des US-Militärs und Personen mit Zugang zu vertraulichen Regierungsdokumenten ist der Konsum von Drogen allgemein verboten. Das ist der Knackpunkt der Debatte um den kiffenden Elon Musk.

Deshalb gab auch die US Air Force an, Musks Cannabiskonsum zu prüfen, wie The Verge berichtete. Eine offizielle Untersuchung gibt es derzeit laut Aussage eines Sprechers aber nicht: "Es stimmt nicht, dass es eine Untersuchung gibt. Wir brauchen Zeit, um die Fakten zu klären und uns zu überlegen, wie wir mit der Situation umgehen werden."

Die Air Force arbeitet mit Musks SpaceX zusammen, das Satelliten für sie ins All bringt. SpaceX hat Verträge mit diversen US-Behörden zur Beförderung von Fracht ins All.

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