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Lexus sagt Ciao zum toten Winkel

Mit diesen Bildschirmen kann man auch auf den Rückspiegel verzichten.
Mit diesen Bildschirmen kann man auch auf den Rückspiegel verzichten.
Foto: Lexus
In der neuen Limousine von Lexus lassen sich Kameras anstatt Rückspiegel konfigurieren. Das Auto kommt im nächsten Monat bereits in Japan auf den Markt.

Der neue Lexus ES 2019 verfügt als erster Großserien-PKW optional über Monitore und Kameras, anstatt den klassischen Rückspiegeln. Das Auto soll ab Oktober zunächst nur in Japan in den Verkauf gehen. Im März 2019 wird die Limousine auch in Deutschland erhältlich sein. Allerdings ohne die Kamera-Technik. Denn diese ist in Deutschland aktuell gesetzlich noch nicht erlaubt.

Kameras passen sich an Verkehrssituation an

Die Monitore sind mit einer 5-Zoll Bildschirmdiagonale relativ klein, um Platz zu sparen. Die Kameras senden ihre Bilder an zwei Bildschirme, die auf dem Armaturenbrett vor den A-Säulen sitzen. Die Bilder passen sich dabei je nach Verkehrssituation an. Wenn der Fahrer den Rückwärtsgang einlegt, wird zusätzlich das Geschehen hinter dem Auto eingeblendet. Darüber hinaus ändert sich auch das Kamerabild, wenn der Blinker gesetzt wird. Dann wird nämlich das jeweilige Seitenbild verbessert.

Autofahrer sollen mit der neuen Technik nichts mehr übersehen. So warnt die Kamera beispielsweise vor toten Winkeln und verfügt über eine Objektidentifizierung. Das Unfallrisiko beim Einfädeln soll so gesenkt werden.

Lexus führt Kameratechnik im Rückspiegel an

Lexus ist der weltweit erste Hersteller bei dem in Serienautos der Rückspiegel durch Kameras ersetzt wird. Doch andere Automarken werden bald nachziehen. Zum Beispiel wird Audi in seinem neuen Elektroauto dem e-tron anscheinend komplett auf Rückspiegel verzichten.

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