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Es muss nicht immer Google sein – Diese 4 Suchmaschinen bieten sich als Alternative an

Es geht auch anders. Wir stellen euch einige interessante Google-Alternativen vor.
Es geht auch anders. Wir stellen euch einige interessante Google-Alternativen vor.
Foto: pixaby
Ein Internet ohne Google ist für manche Menschen unvorstellbar. Viele nutzen die Suchmaschine täglich. Doch immer mehr Nutzer machen sich Sorgen um ihre Daten und suchen nach einer Google-Alternative.

Die Suchmaschine Google ist allgegenwärtig. Nicht nur, dass wir sie auf unseren heimischen Rechnern nutzen, auch auf der Arbeit und unseren Smartphones ist Google omnipräsent. Wer seine Geheimnisse nicht mehr länger mit dem Marktführer aus den USA teilen will, der kann auf zahlreiche Google-Alternativen zurückgreifen. Wir stellen euch die beliebtesten vor.

Das sind die Google-Alternativen

Google nutzt durchgehend die von euch gesammelten Daten, um damit Geld zu verdienen. Wem das nichts ausmacht, kann selbstverständlich den Platzhirsch weiterhin nutzen. Für alle anderen User gibt es zum Glück diese Alternativen:

DuckDuckGo

Bei DuckDuckGo handelt es sich um eine der bekanntesten Google-Alternativen. Seit einigen Jahren steigen die Nutzerzahlen dieser Suchmaschine kontinuierlich an. Vor allem der Privatsphäreaspekt wird von den Machern immer wieder betont. Unter dem Motto "Die Suchmaschine, die Sie nicht verfolgt" bietet die Seite die Möglichkeit, das Netz zu durchsuchen, ohne private Daten preiszugeben. Auch Bilder, Nachrichten und Videos werden über DuckDuckGo angezeigt.

Bing

Von Microsoft einst unter dem Namen "MSN Suche" eingeführt, ist der Name Bing heute den wenigsten Nutzern ein Begriff. Und doch: Nach Google ist Microsofts Suchmaschine immerhin die Nummer zwei auf dem Markt. Wer jedoch unter dem Aspekt größtmöglicher Privatsphäre nach einer Google-Alternative sucht, ist bei Bing falsch. Denn auch hier werden fleißig User-Informationen generiert, um personalisierte Werbung einzublenden.

Startpage

Wie DuckDuckGo setzt auch diese aus den Niederlanden stammende Suchmaschine auf die Privatsphäre ihrer Nutzer. Die Betreiber Server in Europa und in den USA zu verwenden, europäische Suchanfragen aber auch nur über die europäischen Server abzuwickeln. Um noch mehr Anonymität zu ermöglichen, können User einen kostenlosen Proxy-Service nutzen. Der Vorteil der Seite: sie nutzt die sehr zuverlässigen Ergebnisse von Google, ohne dafür jedoch eure Daten preiszugeben.

Qwant

Auch in Frankreich macht man sich Gedanken darüber, wie man die Vormacht von Google brechen kann. Ergebnis dieser Überlegungen ist die Suchmaschine Qwant. Seit März 2017 existiert das Angebot auch in einer deutschen Version. Auch hier setzen die Macher voll auf strikte Datenschutzbestimmungen. Zwar nutzt die Seite einen Cookie, dieser ist aber nur während des aktuellen Besuchs auf der Seite aktiv und verfolgt den User somit nicht durch das komplette Netz. Der Einsatz dieses Tracking-Tools kann bei dieser Google-Alternative auch komplett deaktiviert werden.

Fazit

Es kann viele Gründe geben, wieso User lieber auf Google verzichten wollen. Ob es um das Abschöpfen privater Daten unter Android geht oder nervige personalisierte Anzeigen, die permanent auftauchen. Ein Leben ohne Google ist möglich. Zwar erfordern die einzelnen Google-Alternativen zu Beginn ein wenig Umgewöhung. Wem jedoch wirklich daran gelegen ist, im Netz so wenig Daten wie möglich preiszugeben, wird mit den genannten Anbietern gut zurechtkommen.

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