Digital Life 

Deinstallieren klappt nicht? Deaktiviere den Internet Explorer

Der Microsoft-Browser macht dich aggressiv? Keine Angst, du musst nicht den Telefon-Support anrufen. Wir zeigen dir, wie du den Internet Explorer deaktivieren kannst.
Der Microsoft-Browser macht dich aggressiv? Keine Angst, du musst nicht den Telefon-Support anrufen. Wir zeigen dir, wie du den Internet Explorer deaktivieren kannst.
Foto: imago/ Indiapicture
Scheinbar unauffällig und harmlos fristet der Internet Explorer auf deinem Laptop sein Dasein. Doch oft genug kann er dich auch nerven. Wir zeigen dir, wie du ihn loswirst.

Das ist dir mit Sicherheit auch schon einmal passiert: Du klickst auf deinem Laptop oder Computer nichtsahnend auf einen Link und plötzlich öffnet sich die Seite im Internet Explorer. Der absolute Horror. Warum öffnet Windows ab und zu Seiten im Microsoft-Browser? Sorry, da sind auch wir überfragt! Dafür können wir dir aber zeigen, wie du den Internet Explorer deaktivieren kannst. Worauf wartest du? Trenne dich ein für alle Mal von dem Browser-Dämon.

Internet Explorer deaktivieren: Löschen geht leider nicht

Sicherlich hast du bereits versucht über die Software-Übersicht den Internet Explorer zu deaktivieren oder sogar zu löschen. So einfach macht es dir Microsoft leider nicht. Um den Browser zu besiegen, benötigst du härtere Mittel.

Bevor es losgeht, haben wir noch einen Hinweis für dich: Ganz los wirst du den Internet Explorer nie. Das ist aber kein Problem, da du ihn in einen ewigen Schlummerschlaf versetzen kannst. Folge dafür einfach dieser Anleitung.

  1. Drücke gleichzeitig auf die Windows-Taste und R auf deiner Tastatur. Dadurch öffnet sich das „Ausführen“-Fenster.
  2. Tippe in das Dialog-Fenster „appwiz.cpl“ ein. Dieser Befehl öffnet das Programm „Programme und Features“.
  3. Wähle in „Programme und Feature“ die Option „Windows-Features aktivieren oder deaktivieren aus“. Dadurch öffnet sich ein weiteres Fenster, in der dir eine Übersicht mit allen Windows-Funktionen und -Programmen angezeigt werden.
  4. Entferne neben dem Eintrag „Internet Explorer 11“ das Häkchen, um den Internet Explorer zu deaktivieren.
  5. Abschließend musst du nur noch deinen Computer neustarten.
  6. Fertig! Jetzt wird dich der Microsoft-Browser nie wieder nerven.
  7. Achtung: Entferne in dem Menü „Windows-Features aktivieren oder deaktivieren“ nicht wahllos irgendwelche Einträge. Ansonsten läufst du Gefahr, dass dein Betriebssystem nicht mehr einwandfrei funktioniert.

Solltest du den Internet Explorer eines Tages doch wieder benötigen, kannst du einfach das Häkchen in dem „Windows-Features aktivieren oder deaktivieren“-Fenster wieder hinzufügen.

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Hast du es gewusst?

Die erste Version des Internet Explorers veröffentlichte Microsoft bereits 1995. Mittlerweile trägt das neueste Update die Versionsnummer 11. Immer wieder wurde der Microsoft-Browser kritisiert. So unterstützte er erst relativ spät Webstandards wie HTML5 und auch die Bündelung mit Windows war bei den Kritikern nicht gern gesehen.

Dadurch schaffte es Microsoft sogar den Browser-Konkurrenten Netscape vom Markt zu drängen. Wegen dieser Praxis reichten die Opera-Entwickler 2007 bei der EU-Kommission sogar Klage gegen Microsoft ein. 2009 schloss sich Firefox der Klage an. Im gleichen Jahr einigten sich die EU-Kommission und Microsoft auf einen Kompromiss: Von nun an wurde dem Nutzer bei der Windows-Installation Alternativen zum IE angezeigt.

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Du hast Microsofts Endboss besiegt

Seien wir mal ehrlich: Vermutlich hat Microsoft den IE nur entwickelt, um deine Geduld zu testen. Doch damit ist jetzt Schluss. Mit dem Deaktivieren des Internet Explorers öffnen sich Webseite garantiert immer in deinem favorisierten Browser. Nutzt du Google Chrome, kannst du übrigens das alte Design zurückholen.

Natürlich sollte der Schutz deiner Privatsphäre nicht zu kurz kommen. Ändere daher diese 8 Chrome-Einstellungen, die dich tracken. Erreichst du mit deinem Lieblingsbrowser seit einiger Zeit ausgewählte Webseiten nicht, liegt es daran, dass Chrome sie seit Oktober blockiert.

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