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Rolls Royce kann auch autonome Fähre

Noch steuern Kapitäne Fähren. Doch das könnte sich bald ändern.
Noch steuern Kapitäne Fähren. Doch das könnte sich bald ändern.
Foto: imago/Scanpix
Autonom fahrenden Autos gibt es schon länger. Jetzt ist auch die erste selbstfahrende Schiffsfähre in See gestochen. Hinter dem Projekt steckt eine prominente Autofirma. Und die hat noch weitere Pläne.

Auf der Strecke zwischen der finnischen Stadt Pargas und der finnischen Insel Nagu ist die weltweit erste autonome Fähre in See gestochen. Aber nicht irgendeine: Das Schiff wurde von Rolls Royce in Zusammenarbeit mit dem Fährbetreiber Finferries gebaut.

Autonomes Schiff: Jungfernfahrt geglückt

Die Autofähre "Falco " verfügt über ausgekügelte Sensoren mit künstlicher Intelligenz und einem fortschrittlichen Antrieb. So sollen Hindernisse frühzeitig erkannt werden und das Schiff ohne menschliches Zutun gesteuert werden. Die Jungfernfahrt ohne Kapitän verlief für die 80 VIP-Passagiere tadellos. Allerdings kontrollierte eine Kommandozentrale aus sicherer Entfernung die Fahrt. Damit sollte demonstriert werden, dass ein Mensch im Notfall auch eingreifen könnte.

Außerdem kann das Schiff selbst seine Geschwindigkeit drosseln und so langsamer in den Hafen einlaufen. In einer Pressemitteilung zeigte sich Rolls Royce begeistert:„ Die heutige Demonstration zeigt, dass das autonome Schiff nicht bloß ein Konzept ist, sondern die Schifffahrt, wie wir sie kennen, verändern wird.“

Auch Schiffe für die Navy geplant

Rolls Royce arbeitet schon länger an Plänen zur selbstfahrenden Schiffahrt. Ebenso plant der Hersteller autonome Schiffe für die Navy zu entwickeln. Mit der Jungfernfahrt ist nun ein erster, wichtiger Schritt erfolgt. 2020 soll dann eine komplette Flotte an selbstfahrenden Schiffen in See stechen.

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