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Falsche Fakten über "Star Trek", von denen du immer dachtest, sie seien wahr

Du wirst dich wundern, welche Fakten so über "Star Trek" im Umlauf sind, die gar nicht stimmen.
Du wirst dich wundern, welche Fakten so über "Star Trek" im Umlauf sind, die gar nicht stimmen.
Foto: imago/Prod.DB
"Beam me up, Scotty!" – das hat Captain Kirk nie gesagt. Du wirst dich wundern, welche Fakten noch über "Star Trek" im Umlauf sind, die gar nicht stimmen.

Tausende scheinbare "Fakten" der Popkultur sind nicht annähernd das, was sie zu sein scheinen. Auch die Mythen rund um die beliebte SciFi-Saga "Star Trek" birgt wesentlich mehr Fake News, als es zunächst vielleicht den Anschein haben mag. Wir zeigen dir, mit welchen Vermutungen über die Serie du falsch liegst.

"Beam me up, Scotty!"

Eines der wohl bekanntesten Zitate des Franchises ist eine Lüge. So hat Captain James Tiberius Kirk in keiner der offiziellen Serien und ebenso in keinem der Filme die genauen Worte "Beam me up, Scotty!" in den Mund genommen. Nichtsdestotrotz sind sie es, die die Popkultur rund um die SciFi-Saga über Jahrzehnte hinweg geprägt haben. Doch wie kommt das?

Nun, man mag es als Erbsenzählerei bezeichnen, sprach Kirk doch diverse Abwandlungen eben dieses Catchphrases aus. Jedoch ist es ebendieser Wortlaut, der sich über die Zeit hinweg durchgesetzt zu haben scheint. Wie genau ihm das gelungen ist, können wir leider nicht mit Bestimmtheit sagen, doch empfehlen wir dir, ihn nicht stumpf nachzuplappern.

Der emotionslose Spock

Vulkanier denken logisch. Nur logisch und Emotionen haben in ihrer Welt keinen Platz. Dieses Vorurteil geistert bis heute durch die Köpfe vieler Menschen. Und das obwohl der wohl bekannteste Vulkanier, Commander Spock, in zahlreichen Episoden und Filmen der Reihe durchaus seine empfindsame Seite zeigt.

Da gibt es beispielsweise die Szene, in der Spock fast einen hysterischen Anfall bekommt, als er feststellt, dass ihm tierisches Fleisch zu schmecken scheint. Oder aber der Moment, in dem er feststellt, dass sein engster Freund Kirk, seinen eigenen Tod nur vorgetäuscht hat und er somit nicht für das Ableben des beliebten Captains verantwortlich ist.

Zugegeben, andere Charaktere, wie etwa Dr. Leonard McCoy, geben mehr von ihrer Gefühlswelt preis, als Spock. Vollkommen emotionslos ist der Vulkanier dann aber doch nicht – was vor allem in den Neuverfilmungen der Reihe gut zur Geltung kommt.

Kirk, der Frauenheld

Auch dieser Mythos hält sich hartnäckig bis heute in den Köpfen vieler Fans. So hartnäckig sogar, dass auch die neuen Filme unter der Regie von J.J. Abrams diesen Plot weiterspinnen. Fast keine Szene, in der sich nicht irgendeine gutaussehende Dame dem berühmten Captain Kirk zu Füßen wirft.

Dass dem in der Originalserie nicht so war, scheint da fast egal zu sein. Natürlich gab es auch dort für Kirk den ein oder anderen Flirt, ein Womanizer, für den ihn auch heute noch viele Fans halten, war der Captain der Enterprise jedoch nicht.

Die Serie war immer ein voller Erfolg

Mit über 700 Fernsehepisoden und mehr als einem Dutzend Kinofilmen, kann man schnell zu dem Schluss kommen, dass die Serie schon immer ein großer Erfolg war. Doch weit gefehlt. Die erste Staffel "Star Trek" war weder beim Publikum noch bei Kritikern beliebt und erhielt nur mit Glück die Verlängerung für eine zweite Staffel.

Auch diese lief nur mäßig und nach einer katastrophalen dritten Staffel, war endgültig Schluss. Endgültig? Nein, denn es waren die Wiederholungen, die in den 1970er Jahren liefen, die der Serie neue Fans bescherte. Im Zuge dieser neu entdeckten Popularität entstand im Jahr 1973 die Zeichentrickserie "Enterprise", im Jahr 1979 wurde der erste Kinofilm ("Star Trek: Der Film") des Franchise veröffentlicht.

Die Sternenflotte steht für Frieden

Die Sternenflotte repräsentiert das Beste der Menschheit und steht für Frieden und Fortschritt. Gekämpft wird höchstens dann, wenn die Schiffe der Flotte angegriffen werden – eine Meinung, die bis heute weite Verbreitung findet. Doch ganz so einfach ist die Sache nicht.

Es wäre beispielsweise eine Situation zu nennen, in der die Truppe rund um Captain Picard einen Borg-Überlebenden aufsammelt und auf Beschluss der obersten Generäle der Sternenflotte fast die gesamte Population der Borg ausrottet – ohne das ein Angriff der Borg auf die Menschen vorausgegangen wäre. Picard entscheidet sich zwar gegen diesen drastischen Schritt, muss dafür im Anschluss jedoch heftige Kritik von seinen Vorgesetzen einstecken.

Ein anderes Beispiel ist die Entdeckung eines "Jungbrunnes" auf einem Planeten. Die Sternenflotte beschließt daraufhin, die Bewohner jenes Planeten, zur Not auch mit Gewalt, zu entfernen, um selbst die Fähigkeiten der Quelle nutzen zu können. Die Sternenflotte will nur Frieden? Von wegen!

Fazit

Viele der populärsten Meinungen über eines der beliebtesten Franchises der Filmgeschichte basieren auf Mythen. Aber auch wenn nicht alles korrekt ist, was vielen Menschen über Spock, Kirk und Co. zu wissen glauben, so übt die Serie auch nach über 50 Jahren immer noch eine enorme Faszination auf Zuschauer auf der ganzen Welt aus. Spätestens seit den Neuverfilmungen der vergangenen Jahre, konnte "Star Trek" sogar neue, jüngere Fans hinzugewinnen.

Fans des Star-Trek-Universums können sich freuen, denn "Star Trek: Discovery" Staffel 2 startet am 18. Januar 2019 in Deutschland.

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