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1 Jahr nach Abflug: Wie geht's eigentlich dem Tesla Roadster im All?

Seit einem Jahr im All unterwegs: der kirschrote Tesla Roadster mit der Puppe "Starman" an Bord
Seit einem Jahr im All unterwegs: der kirschrote Tesla Roadster mit der Puppe "Starman" an Bord
Foto: SpaceX via Getty Images
2018, vor fast genau einem Jahr, hob ein roter Tesla Roadster mit einem unmenschlichen Passagier ab ins All. Wie geht es ihm wohl heute? Wir schauen mal nach.

Für eine Aktion, die vor fast genau einem Jahr stattfand, wurde Elon Musk zunächst belächelt: Klar, der Start der ersten Falcon Heavy-Rakete seines Raumfahrtunternehmens SpaceX war ein großer Schritt, der internationale Aufmerksamkeit erregte. Doch was sollte diese Puppe namens "Starman" am Steuer eines kirschroten Tesla Roadsters mit an Bord? Die Zweifel zerstreuten sich, als die Weltöffentlichkeit die Reise des ungewöhnlichen Gespanns live verfolgte. Es ist also an der Zeit für die Frage: Wie geht es Puppe und E-Sportwagen da oben im Orbit?

Teslas Roadster düst noch durchs All

Eines ist klar: "Starman" und der Tesla "leben" noch. Seit einem Jahr fliegen sie durchs All. Auf der Website https://www.whereisroadster.com/ kann man ihre Reise kontinuierlich und vor allem live mitverfolgen – auf die Meile genau, auf die Geschwindigkeit genau.

Sie befinden sich derzeit rund 226 Millionen Meilen von der Erde entfernt und 163 Millionen Meilen weit weg vom Mars. Im November 2018 erreichte der Tesla mit „Starman“ den Mars-Orbit. Er düst mit einer Geschwindigkeit von 5.149 Meilen pro Stunde durch den Weltraum. Es sieht nicht so aus, als würde er dieses Tempo in nächster Zeit drosseln.

Wird "Starman" mit dem Tesla auf die Erde krachen?

Nun wird es rund 557 Tage dauern, bis der Roadster einmal die Sonne umrunden wird. Das ist sein nächstes Ziel. Danach soll seine Reise beendet sein. Live Science vermutet, er werde irgendwann in die Erde oder die Venus krachen. Selbst bis dahin könnte es aber noch viele Millionen Jahre dauern. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei zehn Prozent. Und ob es Auto und Passagier dann überhaupt noch so gibt, wie wir uns das vorstellen, ist eine andere Frage. Schließlich sind die Bedingungen im Weltall harsch, vermutlich werden beide nicht mehr so aussehen, wie wir sie kennen.

Eine Simulation des Roadster-Fluges kannst du dir auch in diesem Video anschauen (auch als Bildschirmschoner geeignet):

Video: Tesla Roadster/"Starman" Screensaver gefällig?

Wider Musks Erwartungen war Anfang Dezember 2018 die Falcon Heavy erfolgreich gestartet. Mit dem Start der Falcon Heavy begannen auch die Verschwörungstheorien, aber das wird Musk sicher nicht weiter stören. Ein weiteres seiner Projekte hebt immer noch ab. Das ist eine gute Meldung in einem Jahr, in dem Musk alles geben muss.

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