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Infos zu iOS 13: Apple-Insider plaudern aus dem Nähkästchen

iOS 13 steht in den Startlöchern und die ersten Insider können die Geheimnisse nicht mehr bei sich behalten.
iOS 13 steht in den Startlöchern und die ersten Insider können die Geheimnisse nicht mehr bei sich behalten.
Foto: Leo Vallet
iPad und iPhone dürfen sich auf neue Software freuen. Mit dem Update auf iOS 13 erhalten die Geräte eine ganze Reihe neuer Features.

Als Apple iOS 7 im Juni 2013 vorstellte, war der Aufschrei groß. Denn nach sieben Jahr nahm der iPhone-Hersteller mit dem Release dieser Version Abschied vom altbekannten Design des beliebten Betriebssystems. In diesem Jahr steht iOS 13 in den Startlöchern und die Fans sind gespannt welche Aktualisierungen die neue Software für iPhone und iPad mit sich bringen wird.

iOS 13: Update von Gerüchten umgeben

Zugegeben: Viel passiert ist in den letzten fünf Jahren nicht. Sicherlich, Apple hat hier und da nachgebessert, einige Funktionen kamen hinzu, einige UIs wurden angepasst. Das Design im Ganzen hat sich seit iOS 7 aber nicht mehr verändert. Ein Umstand, der sich mit der Veröffentlichung von iOS 13 ändern könnte. Ob die Änderungen im Design so drastisch ausfallen werden wie beim Übergang zu iOS 7, wissen wir nicht.

Der Designer Leo Vallet hat sich bereits vor einigen Monaten Gedanken gemacht und interessante Ideen präsentiert, die Apple in iOS 13 umsetzten könnte. Interne Quellen haben nun gegenüber 9to5Mac bewiesen, dass ein paar dieser Gedankenspiele gar nicht mal so abwegig sind. Wir verraten dir, was das Unternehmen umsetzt, und was wohl zunächst noch Teil der Designer-Fantasie bleiben wird.

Die "Magic Mouse" fürs iPad

Vor dem Hintergrund, dass Apple Anwendungen für iPhone, iPad und Mac vereinen will, schien diese Idee des Designers durchaus plausibel. Vallet stellte sich vor, dass Nutzer eines iPads in Zukunft auf Apples hauseigene "Magic Mouse" zurückgreifen können. Ähnlich dem Pairing der beliebten AirPods, würde sich auch die Maus innerhalb kürzester Zeit automatisch mit dem iPad verbinden.

Zwar ist nicht alles, was die Insider unerwähnt lassen, ausgeschlossen, allerdings halten auch wir es für eher unwahrscheinlich, dass Apple die "Magic Mouse" liefern wird – zumindest im Rahmen des Updates auf iOS 13. Sie wird also wohl auf absehbare Zeit Teil des Gedankenspiels Vallets bleiben.

Getrennte Zugänge mit iOS 13

Ebenfalls ein Feature, dass User seit Jahren fordern: Mit Hilfe von Touch- oder Face ID soll es möglich werden, Usern getrennt voneinander existierende Nutzerkonten auf einem iOS-Gerät zu ermöglichen. Loggst du dich also mit deinem Passwort ein, erhälst du Zugriff auf deine Fotos, Videos, Dateien, E-Mails et cetera. Kinder könnte so auch der Zugriff auf bestimmte Inhalte verweigert werden.

Eine praktische Funktion, die viele Android-Konkurrenten schon längst anbieten. Es wäre wünschenswert, wenn Apple hier nachzieht. Wenngleich die Quellen von 9to5Mac auch hierzu keine Stellung bezogen haben, ist es durchaus denkbar, dass der Hersteller sich hier Windows und ähnlichen Betriebssystemen annährt.

iOS 13 bringt den Dark Mode auf deine Geräte

macOS hat es vorgemacht, denn auf dem Computer-Betriebssystem von Apple existiert der abgedunkelte Modus bereits. Der Dark Mode macht es nicht nur für die Augen angenehmer, in dunkler Umgebung vom Display abzulesen, er sieht auch noch schick aus. Unter iOS 13 könnte ebendieses Feature endlich auch auf iPhone und iPad kommen.

Damit könnten User künftig die Nutzeroberfläche des Betriebssystem der dunklen Schlichtheit, um die sich Apple bereits seit dem ersten iPhone im Design bemüht, Geräteübergreifend nutzen.

Lautstärkeregler im neuen Design

Hierbei handelt es sich zwar nur um eine Kleinigkeit. Doch es ist genau diese Kleinigkeit, die viele iOS-User schon seit Jahren ärgert. Verändert man nämlich die Lautstärke an seinem iPhone (oder iPad), blockiert die erscheinende Animation nahezu den kompletten restlichen Bildschirminhalt. Ein Zustand, den User schon seit Jahren bemängeln.

Vallets Version wirkt moderner, aufgeräumter und versperrt den Blick auf Bildschirminhalte nicht mehr. Ein "Feature", das Apple dringend in iOS 13 umsetzten sollte – und dies dem Anschein nach auch tut. Unklar ist, ob sich die Anzeige im prognostizierten Format zeigen wird, allerdings erklären die Insider, es solle neu und vor allem weniger penetrant gestaltet werden.

iOS 13: Insider-Infos im Überblick

Obwohl Leo Vallet bislang nicht mit all seinen Prognosen richtig lag, ging es mit ihnen doch bereits in die richtige Richtung. Wir verraten dir, von welchen Neuerungen die Insider-Quellen von 9to5Mac noch berichtet haben:

  • Multitasking: Das neue Feature soll es iPad-Apps erlauben, mehrere Fenster zu öffnen, damit du nicht in jedem Schritt vor und zurück wechseln musst. Besonders hilfreich ist sowas, wenn du beispielsweise zwei PDF- oder Text-Dateien gleichzeitig öffnen musst.
  • Undo-Geste: Mit einem einfachen Fingerwisch kannst du künftig Eingaben rückgängig machen. Somit musst du dein geliebtes iPhone dafür nicht mehr schütteln.
  • Safari-Verbesserungen: Sofern notwendig, wird der Browser am iPad automatisch die Desktop-Version einer Seite abfragen. Damit wird das Ausspielen von Seiten im Smartphone-Format vermieden.
  • Schriftarten: Mit iOS 13 werden deine gespeicherten Schriftarten automatisch geupdatet. Auch das Management soll künftig um einiges leichterfallen.
  • Intelligente E-Mails: Apple sortiert deine E-Mails künftig automatisch nach Kategorien. Mit Hilfe der Suchleiste kommst du so noch einfacher an wichtige Informationen, deren Betitelung du dir nicht merken konntest.
  • ... und viele weitere Features für Entwickler.

Ebenfalls mit von der Partie – allerdings unabhängig vom Update auf iOS 13 – ist die neue Abo-Bestätigung. Mit ihrer Hilfe, will Apple verhindern, dass du im App Store in die Abo-Fallen einiger Anbieter tappst. Außerdem wird auch der Sprachassistent Siri lustiger – das geht aus einer neuen Jobausschreibung Apples hervor. Alle Infos und Leaks zu Apple gibt's in unserem Apple Leaks Tracker.

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