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Facebook stellt sich gegen Impfgegner und die Verbreitung von Fake News

Facebook schränkt die Aktivitäten von Imfgegnern ein.
Facebook schränkt die Aktivitäten von Imfgegnern ein.
Foto: Ralf Hirschberger / dpa
Facebook und Instagram stellen sich geschlossen gegen die Impfgegner-Bewegung und schränken ihre Aktivitäten in den Netzwerken ein.

Facebook will die Verbreitung der Inhalte von Impfgegnern in dem Online-Netzwerk einschränken. Facebook-Seiten und Gruppen, die "falsche Informationen über Impfungen verbreiten", werden in Newsfeeds der Nutzer und bei Suchanfragen zurückgestuft, wie das Online-Netzwerk in einem Blogeintrag mitteilte. Damit werden die Facebook-Algorithmen sie seltener anzeigen. Die Maßnahme war bereits Mitte Februar angekündigt worden.

Facebook und Instagram gegen Impfgegner

Werbung mit falschen Informationen über Impfungen werde überhaupt nicht mehr angenommen, hieß es weiter. Auch bei Facebooks Fotoplattform Instagram sollen solche Inhalte nicht mehr in der Such-Ansicht angezeigt werden. Die Maßnahmen gelten zunächst für Inhalte in Englisch, Spanisch und Französisch und sollten auch auf weitere Sprachen ausgeweitet werden.

Einen ähnliche Schritt ergriff zuvor bereits die Fotoplattform Pinterest. In den USA hat das Thema zuletzt mit der Ausbreitung von Masern an Schärfe gewonnen. Für das Problem werden auch Impfgegner mitverantwortlich gemacht. Erst jüngst wurde offengelegt, dass der Onlinehändler Amazon scheinbar die Impfgegner-Bewegung unterstützt.

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