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Android-Handy in Gefahr: Diese 5 Apps schaden deinem Akku

Sei vorsichtig mit Android-Virenscannern. Die meisten davon helfen dir womöglich kein Stück.
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Foto: futurezone
Es gibt Anwendungen auf deinem Android-Handy, die dir und deinem Akku keinen Gefallen tun. Laut Tech-Experten schaden sie außerdem der Leistung deines Gerätes.

Wenn sich Handy und Akku auffällig verhalten, weil zum Beispiel deine Batterie nicht mehr wie gewohnt durchhält oder du merklich weniger speichern kannst als sonst, könnte es sein, dass du schädliche Programme oder Apps verwendest. Dazu können laut Experten die folgenden Übeltäter gehören. Diese löschst du also am besten sofort von deinem Android-Gerät.

Dieser eine Fehler verkürzt die Lebensdauer deines Android-Handys

Dein brandneues Android-Smartphone kann so gut und hochwertig sein wie es will: Hast du diese eine Angewohnheit im Umgang damit, wird es dir unter Garantie nicht ewig erhalten bleiben.
Dieser eine Fehler verkürzt die Lebensdauer deines Android-Handys

Diese Apps schaden deinem Handy-Akku

Was dein Android-Smartphone so praktisch macht, sind die zahlreichen Anwendungen, die dir eine ungeahnte Vielfalt an Möglichkeiten bescheren. Darunter sind leider aber immer wieder Apps, die deinen Handy-Akku aktiv aussagen. Nicht nur von diesen solltest du dich trennen.

Darüber hinaus gibt es nämlich auch die folgenden Programme, die nicht nur die Speicherfähigkeit und Akku-Leistung deines Handys herabsetzen, sondern sogar potenziell gefährlich für dein Gerät sein können. Zumindest, wenn man den Tech-Experten von AndroidPit Glauben schenkt.

#1: Apps, die angeblich RAM sparen

Anwendungen, die im Hintergrund laufen, fressen deinen Speicher und deinen Handy-Akku. Um dies zu vermeiden, sollen sie von anderem Programmen systematisch geschlossen werden. Solche Programme, die behaupten deinen RAM zu schonen, verstärken das Problem jedoch. Wird eine App nämlich geschlossen, muss sie neugestartet werden, was dein Handy wiederum Speicher und Akku-Kapazität kostet. Ein Paradox, das eigentlich gar nicht nötig ist, weil Android-Handys ihre RAM-Nutzung selbst regeln.

#2 Säuberungs-Apps

Mit einer Säuberungs-App sollst du eigentlich dein Android-Handy aufräumen und damit dessen Leistung steigern können. Dabei gibt es zwei Probleme: Zunächst einmal lassen solche Cleaning-Apps oft genug Cache-Daten zurück. Auf der anderen Seite sind auch sie völlig überflüssig, und beanspruchen daher unnötig Platz und Akku, weil du bei den Cache deines Android-Handys über deine Einstellungen ganz einfach selbst leeren kannst:

  • Einstellungen > Gerätewartung > Speicher > Bereinigen

#3 Die Facebook-App

Facebook war bereits in unzählige Datenskandale verwickelt. Ein guter Grund also, die Anwendung zu entfernen, um deine Privatsphäre zu schützen. Dazu kommt, dass die Deinstallation der App deinem Android-Handy einen wahren Boost verschaffen dürfte. Das Programm ist über die Jahre nämlich zu einem wahren Monster herangewachsen, das viel Speicher benötigt, weil es im Hintergrund aktiv bleibt, Zugriffe verlangt und mobile Daten verbraucht. Auch für deinen Handy-Akku ist das kein Spaß.

Hinweis: Auf manchen Samsung Galaxy-Handys lässt sich die Facebook-App nicht mehr entfernen.

#4 Bloatware

Vorinstallierte Android-Apps, die du womöglich gar nicht nutzt, beanspruchen ohne guten Grund Speicherplatz. Zu den schlimmsten dieser Art gehören zum Beispiel Kartendienste wie Google Maps.

Das Problem ist, dass diese Anwendungen oft genug nicht entfernt, sondern nur deaktiviert werden können. Das bedeutet sie nehmen weiterhin Platz weg, auch wenn sie ausgeschaltet wurden. Richtig entfernen kannst du sie nur, wenn du dein Android-Handy gerootet hast. Alle anderen kannst du durch längeres Drücken und die Option "Deinstallieren" dauerhaft loswerden.

#5: Apps zum Akkusparen

Ähnlich zu den Anwendungen, die angeblich Speicher freimachen, sind auch Apps zur Entlastung deines Handy-Akkus unsinnig. Nicht nur versprechen sie oft wahre Wunder, sie kommen auch häufig genug mit jeder Menge Werbung daher.

Um dagegen tatsächlich Energie sparen zu können, müsste der Verbrauch deines Betriebssystems und aller laufender Programme gesenkt werden. Dazu müssten entsprechende Apps in der Lage sein, die Kontrolle über Android zu übernehmen. Alles, was sie dagegen können, ist energiefressende Apps zu schließen, die sich dann höchstwahrscheinlich wieder von allein öffnen. Und am Ende steigt der Akku-Verbrauch deines Android-Handys dadurch sogar.

Öffne daher lieber deine Akku-Einstellungen und sieh dir genau an, welche deiner Apps dich am stärksten belastet.

  • Einstellungen > Gerätewartung > Akku > Akkuverbrauch

Fazit: Nicht alles auf deinem Smartphone ist hilfreich

Die Vielzahl an Apps und Programmen, die du auf deinem Android-Handy zur Verfügung hast, beinhaltet natürlich auch einige, die dir mehr schaden als helfen. Hast du die fünf genannten Anwendungen erst einmal entfernt, wirst du merken, dass dein Akku und Speicher deutlich aufatmen.

Es gibt übrigens noch einen fatalen Fehler, der Handy und Akku in Gefahr bringt. Auch diesen solltest du dringend vermeiden.

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