Digital Life 

Apple: Steve Jobs sagte iPhone, iPad und Co. schon in den 1980er Jahren voraus

Der verstorbene Apple-Gründer Steve Jobs machte bereits in den 1980er Jahren erstaunliche Vorhersagen über die Tech-Welt der Zukunft.
Der verstorbene Apple-Gründer Steve Jobs machte bereits in den 1980er Jahren erstaunliche Vorhersagen über die Tech-Welt der Zukunft.
Foto: Justin Sullivan/Getty Images
Viele Apple-Fans verehren ihn auch Jahre nach seinem Tod. Steve Jobs galt vielen als Tech-Visionär. Und tatsächlich waren einige seiner Vorhersagen aus den 1980er Jahren erstaunlich korrekt.

Als Steve Jobs in den 1980er und 1990er Jahren Vermutungen über zukünftige Entwicklungen in der Tech-Welt anstellte, konnte natürlich niemand ahnen, wie richtig er damit in vielen Fällen liegen würde. Ob Jobs wirklich selbst daran glaubte, dass diese Technik eines Tages tatsächlich existieren könnte, oder ob er nur all seinen persönlichen Wünschen freien Lauf ließ, ist unklar.

Steve Jobs spricht bereits 1983 von einem Tablet-PC

Beeindruckend sind seine Vorhersagen aber dennoch. Denn schon viele Jahrzehnte bevor etwa Smartphones und Tablets unseren Alltag begleiteten, ahnte der mittlerweile verstorbene Apple-Gründer diese Entwicklungen voraus.

So existiert beispielsweise eine Audioaufnahme von Jobs aus dem Jahr 1983, auf der zu hören ist, wie der ehemalige Apple-CEO von einem "großartigen Computer im Buchformat" redet, den User immer bei sich haben könnten und der extrem simpel in der Handhabung sei. Das klingt bekannt? Für viele beschreibt Jobs in der Aufnahme genau das Gerät, das Jahrzehnte später als iPad zu einem der erfolgreichsten Produkte seines Unternehmens werden sollte.

Wie Jobs sich digitale Assistenten vorstellte

Heute weit verbreitete digitale Assistenten wie Siri schienen für Jobs im Jahr 1984 bereits eine ausgemachte Sache zu sein. In einem Interview mit dem "Access Magazine" sprach er vor mehr als 30 Jahren von einer Technik, die vorausahnen werde, was man als User als nächstes tun wolle. Es werde sich anfühlen, so Jobs damals, "als ob sich eine kleine Person in dieser Box befindet, die zu ahnen beginnt, was Sie wollen."

Man werde anfangen, dieser Technik mehr und mehr Informationen zu verraten und sie damit intelligenter machen. Heute, im Jahr 2019, arbeiten digitale Helfer wie Siri, Google Assistent und Co. auf genau diese Art.

"Schon 10-jährige werden diese Geräte bei sich haben"

Apples wohl erfolgreichstes Produkt, das iPhone, schien schon lange Zeit vor der eigentlichen Veröffentlichung im Kopf des CEOs Gestalt anzunehmen. Denn im selben Interview im Jahr 1984 sprach Jobs von "kleinen Boxen", die jeder in Zukunft mit sich tragen werde. Auch eine Entwicklung, die heute wohl so manche Eltern und Lehrer beunruhigt, sah Jobs kommen. Er war sich sicher, dass bereits Kinder mit zehn Jahren derartige Geräte mit sich tragen und nutzen würden.

Wenn er wüsste, wie richtig er mit dieser Einschätzung gelegen hat.

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Internet und Online-Shopping

Auch in anderen Bereichen bewies Steve Jobs sein gutes Urteilsvermögen. Egal, ob es um die weltweite Verbreitung des Internets oder die Chancen des Online-Handels ging. Jobs Einschätzungen und Vorhersagen spiegeln in vielen Fällen wieder, was für uns im Jahr 2019 tägliche Realität ist.

Es wäre durchaus interessant zu wissen, wie Jobs heute die Zukunft in 20 Jahren beschreiben würde. Um allerdings herauszufinden, was Apple auf der kommenden Keynote am 25. März vorstellen wird, brauchst du weder eine Glaskugel, noch Steve Jobs. Wir verraten es dir. Die Zukunft von Apples erwarteten Streamingdienst scheint übrigens rosig auszuehen. Analysten glauben an einen großen Erfolg.

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