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Faszinierend! Die Jagd nach Aliens reicht weiter zurück, als du denkst

Alien Day am 26. Mai

Alien Day am 26. Mai

Der 26. Mai ist jedes Jahr ein Tag, an dem ein besonders gruseliges Wesen gefeiert wird: das Alien aus dem gleichnamigen Film-Franchise.

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Artikel von: Katharina Nickel
Am 26. April ist Alien Day! Die Tatsache, dass wir an diesem Tag die Außerirdischen des Grusel-Schocker-Filmreihe feiern, hat seine Ursachen in ganz, ganz alter Forschung.

Aliens, die mystischen Wesen aus dem Weltall, faszinieren Menschen und Forscher gleichermaßen. Kein Wunder, schließlich wollen alle wissen, ob es unsere extraterrestrischen Nachbarn überhaupt gibt und, wenn ja, wie sie aussehen. Zum Alien Day jedenfalls werden sie wie jedes Jahr am 26. April gefeiert – genauer gesagt das "Alien"-Film-Franchise, das der Welt die wohl bedrohlichste Vorstellung von Außerirdischen überhaupt nahegebracht hat. Die wissenschaftliche Alien-Forschung geht jedoch viel weiter zurück als die cineastische Reihe.

Alien Day! Was wird gefeiert?

Auch wenn du die "Alien"-Filme noch nicht gesehen hast, wirst du das bösartige Außerirdische kennen, das Sigourney Weaver und Co. in Angst und Schrecken versetzt. Die Vorstellung jenes Monsters hat unser Verständnis von Aliens maßgeblich geprägt (jedenfalls bis der putzige E.T. auf der Bildfläche erschien). Deshalb hat die Produktsfirma 20th Century Fox 2016 den Alien Day ausgerufen, der seither in jedem Jahr von Weltall-Fans gefeiert wird.

Das Datum des 26. April verweist auf den Mond, auf dem "Aliens – Die Rückkehr" von 1986 spielt: dem LV-426, also 4/6, also April 26. Jährlich gibt es daher auch ein paar Extras von Fox für die Fans. 2019 sind das die folgenden:

  1. 2 neue Kurzfilme: "Alien: Harvest" und "Alien: Alone", die du dir auf der Plattform IGN anschauen kannst.
  2. 1 neues Hörbuch zum Thema auf Audible.
  3. Noch mehr Merchandise auf Shop.FoxMovies.com.

und Vieles mehr, allerdings teilweise nur im angloamerikanischen Raum.

So früh begannen Forscher mit der Suche nach den Wesen

Mit dem "Alien"-Franchise hat die Alien-Forschung aber mitnichten erst begonnen, der Alien Day ist ein äußerst junges Phänomen. Viel, viel früher schon waren Forscher den Außerirdischen auf der Spur.

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Alien-Suche im antiken Griechenland

In der Antike stellten sich die Griechen viele Fragen, so auch die, ob es nur einen Kosmos gäbe. Darauf wollten die sogenannten Atomisten Antworten haben, darunter Metrodoros von Chios, der folgenden weisen Satz sagte: "Es wäre seltsam, wenn es auf einem großen Feld eine einzige Ähre gäbe und ein einziger Kosmos im Unendlichen." Ihm zufolge wäre es eine riesige Platzverschwendung, wenn es nicht mehr im Weltall gäbe.

Der Meinung war Aristoteles allerdings überhaupt nicht. Wegen Himmel und Erde und ihrer unterschiedlichen Schwerkraft käme nur der Mond als möglicher Ort extraterrestrischen Lebens infrage. Denn wieso sollte es einen Mond geben, wenn keiner darauf lebe? Heute wissen wir, dass wir ihn brauchen, denn eine Erde ohne Mond wäre eine Katastrophe. Aus Aristoteles Aussagen entwickelte sich jedoch die Sichtweise, dass eine Welt einen Endzweck habe, nämlich den, bewohnt zu sein. Diese Vorstellung ist teilweise auch heute noch aktuell.

Plutarchs Mondbuch ist einer der wenigen antiken Texte, der nicht nur andere Welten, sondern auch extraterrestrische Bewohner erwähnt, genauer gesagt einen Krieg zwischen dem Mondkönig und den Bewohnern der Sonne.

Antike Alien-Suche bis zum Alien Day

Es sollte mehrere Jahrhunderte dauern, bis eine detailliertere philosophische Beschäftigung mit Außerirdischen unternommen wurde. Davon bald mehr.

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Heute wissen wir zwar noch immer recht wenig über mögliche extraterrestrische Wesen. Neue Hinweise von der Internationalen Raumstation ISS deuten allerdings darauf hin, dass Aliens real sein könnten. Auch der sogenannte "Große Filter" könnte die Alien-Frage beantworten. Neue Technologien verhelfen uns demnach dazu, Näheres über das Leben im All herauszufinden – und so der allumfassenden Frage näherzukommen: Gibt es sie wirklich? Happy Alien Day wünschen wir.

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