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Die Kommission hat entschieden: Elon Musk darf weitertweeten

Elon Musk wird auch künftig auf Twitter unterwegs sein – allerdings mit neuen Regeln.
Elon Musk wird auch künftig auf Twitter unterwegs sein – allerdings mit neuen Regeln.
Foto: APA/AFP/FREDERIC J. BROWN / FREDERIC J. BROWN
Es war ein erbitterter Kampf, doch letzten Endes hat die US Börsenaufsicht zugunsten des Tesla-CEOs entschieden.

Druck seitens der Investoren, kritische Blicke der Börsenkommission und schlechte Presse konnten Elon Musk nichts anhaben. Auch weiterhin stehen dem Tesla-CEO nahezu alle Freiheiten auf Twitter zur Verfügung. Die eine oder andere Verhaltensweise muss er infolge seiner Vereinbarung mit der US Securities and Exchange Commission (SEC) allerdings doch ändern.

Twitter: Elon Musk darf weitermachen

Auch künftig darf Musk seinem Hang zum Mikroblogging weiter nachgehen. Damit es dabei bleibt, muss er sich allerdings an eine wesentliche Regel halten: Bestimmte Events und finanzielle Meilensteine sind tabu. In diesen Fällen muss er sich zunächst die Erlaubnis eines Anwalts für Wertpapiere einholen. Nur Alison Nathan, der vorsitzende Richter in dem Fall, muss die Vereinbarung zwischen Elon Musk und der SEC noch absegnen.

Bedingungen für Musks Twitter-Nutzung

TechCrunch zufolge müsse Musk in folgenden Punkten zunächst die an­walt­liche Erlaubnis einholen, bevor er einen entsprechenden Tweet absetzen darf:

  • Informationen über die Finanzlage oder Leitlinien des Unternehmens, mögliche oder geplante Fusionen, Übernahmen oder Joint Ventures
  • Produktions-, Verkaufs- oder Lieferungsnummern (aktuell, prognostiziert oder projiziert)
  • neue oder vorgeschlagene Geschäftsbereiche, die keinen Bezug zu den bereits bestehenden Geschäftsbereichen haben (umfasst derzeit Fahrzeuge, Transport und nachhaltige Energieprodukte)
  • Projektions-, Prognose- oder Schätzzahlen für das Geschäft von Tesla, die zuvor noch nicht in offiziellen Unternehmensleitlinien veröffentlicht wurden
  • Ereignisse bezüglich der Wertpapiere des Unternehmens (einschließlich des Erwerbs oder der Veräußerung von Aktien durch Musk)
  • nicht öffentliche rechtliche oder aufsichtsrechtliche Feststellungen oder Entscheidungen
  • jedes Ereignis, das die Einreichung eines Formulars 8-K erfordert, wie z. B. eine Änderung der Kontrolle oder eine Änderung der Direktoren des Unternehmens; einen Hauptgeschäftsführer, einen Präsidenten, einen Finanzvorstand, einen Hauptbuchhalter, einen Hauptgeschäftsführer oder eine Person, die ähnliche Aufgaben wahrnimmt

Es waren Falschaussagen, die beinahe zum Twitter-Bann Elon Musks geführt hätten, allerdings könnte ihm auch seine Vorliebe für Shitposts nochmal zum Verhängnis werden. Erst jüngst erklärte er Beispielsweise, der E-Auto-Hersteller wolle einen Laubbläser namens "Tesla blows" auf den Markt bringen. Es bleibt also spannend.

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