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Jeff Bezos und Steve Jobs: Dieser wichtigen Fragen stellten sich die Anführer

Collage Amazon-Chef Jeff Bezos und Ex-Apple-CEO Steve Jobs
Collage Amazon-Chef Jeff Bezos und Ex-Apple-CEO Steve Jobs
Foto: Neilson Barnard/Justin Sullivan/Staff, Collage futurezone.de
Einem Coach aus dem Silicon Valley zufolge bestimmt nur eine Sache, ob jemand das Zeug zum Anführer hat oder nicht. Amazon-CEO Jeff Bezos und Ex-Apple-Chef Steve Jobs hat sie vermutlich zum Erfolg verholfen.

Leadership ist eines der großen Buzzwords der Digitalisierung. Dabei bedeutet es nichts anders als "Führung". Doch die ist heutzutage wichtiger denn je, denn Führungskräfte stehen in der neuen Arbeitswelt mehr im Rampenlicht als je zuvor. Das wussten auch Amazon-CEO Jeff Bezos und der verstorbene Ex-Apple-Chef Steve Jobs. Sie ließen sich neben vielen anderen aus der Tech-Branche darauf testen, ob sie wahre Anführer sind oder nicht. Ein Silicon Valley-Coach half ihnen dabei.

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Wer hat die Führungskompetenz? Bezos und Jobs arbeiteten mit dieser Frage

Die mit den bestklingenden Titeln haben noch lange nicht die beste Führungskompetenz, so eines der vielen Credos des Konzepts der Neuen Arbeit (New Work). Auch Führungskräfte aus der Tech-Branche haben das früh erkannt – und haben sich getestet. Geholfen hat ihnen dabei Bill Campbell, der sich einen Ruf als "Silicon Valley-Coach" aufgebaut hat.

Campbell spielte Football an der Columbia University und arbeitete bei Kodak, bis ihn der frühere Apple-CEO John Sculley abwarb. So arbeitete er fortan als Vice President of Marketing bei dem iPhone-Konzern und wurde zum Mentor und Coach von Steve Jobs, aber auch von Amazon-Chef Bezos und anderen Tech-Größen wie Google-Mitgründer Larry Page und Ex-Google-CEO Eric Schmidt. Ihnen vermittelte er, was wahre Leadership benötigt.

Sculley teilte einige der besten Ratschläge Campbells mit Business Insider. Darunter auch jenen, den jede Person in einer Führungsposition beherzigen sollte: "Ihr Titel macht Sie zu einem Manager. Ihre Leute werden entscheiden, ob Sie ein Anführer sind, und es liegt an Ihnen, dem gerecht zu werden."

Im Grunde hängt also die eigene Führungskompetenz entscheidend von der Frage ab, ob die Mitarbeiter, das eigene Team, ihren Anführer akzeptieren. Denn: "Die Realität ist, dass Sie sich Führung von den Leuten verdienen müssen, mit denen Sie arbeiten und die für Sie arbeiten", sagte Sculley zu Business Insider. "Der Titel bedeutet nicht viel, es sei denn, man kann sich seinen Respekt als Anführer verdienen."

Führung ist nicht Personalführung

Deshalb gehe es nicht darum, den Menschen etwas Größeres zu geben. "Bei Leadership geht es darum, zu erkennen, dass es bei jedem eine Größe gibt, und es ist Ihre Aufgabe, eine Umgebung zu schaffen, in der diese Größe entstehen kann", sagte Intuit-CEO Brad Smith zu Business Insider, der ebenfalls mit Campbell gearbeitet hat. "Das ist unsere Definition von Führung. Wir glauben nicht, dass Führung das Gleiche ist wie Personalführung."

Die Arbeit mit Steve Jobs habe Coach Campbell diese Mentalität vermittelt. Der verschiedene Apple-Chef gilt als Visionär. Schon in den 80er Jahren sagte Jobs iPhone und iPad voraus. Vermutlich hätte sein Rat auch Mark Zuckerberg Ärger erspart. Wiederum hält sich Jeff Bezos außerdem an diese 10 Erfolgsregeln.

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