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Audi Ampelassistent: So kommst du effizient durch die Stadt

Der Audi Ampelassistent könnte den Stadtverkehr der Zukunft um einiges effizienter gestalten. (Symbolbild)
Der Audi Ampelassistent könnte den Stadtverkehr der Zukunft um einiges effizienter gestalten. (Symbolbild)
Foto: Audi AG/dpa-tmn
Die Vernetzung mit Ampelsystemen soll den Audi zum perfekten Stadtauto machen. "Ampelinformation" nennt sich die Technologie, die hinter der Idee steckt.

Während Tesla stetig an seinen selbstlernenden autonomen Systemen feilt und damit schon längst Konkurrenten wie Google und Uber in den Schatten gestellt hat, konzentriert sich Audi offenbar auf die städtische Vernetzung. Im Konkreten geht es dabei um den Ampelassistenten, der in den USA bereits den effizienten Stadtverkehr gestalten soll. Nun will der Autobauer das System auch in Deutschland installieren.

Audi: Ampelassistent kommt nach Deutschland

Unter dem Namen Vehicle-to-Infrastructure-Service (V2I) ist das System in den Staaten bekannt. Dieser beschreibt wohl auch am besten, was es bewirken soll. Im bayrischen Ingolstadt will Audi damit beginnen, seine neuen Modelle mit den Ampelanlagen zu vernetzen. Erweisen sich diese Tests als erfolgreich, soll das Gebiet um weitere Städte ergänzt werden.

Grünphasen statt Wartezeiten

Dabei handelt es sich jedoch zunächst nicht um einen Bestandteil der Funktionen zum autonomen Fahren. Vielmehr soll dem Fahrer eines Audis künftig mit dem Ampelassistenten angezeigt werden, welche Geschwindigkeit er halten muss, um die nächste grüne Ampel zu erwischen. Sollte die sogenannte Green Light Optimized Speed Advisory (GLOSA) aufgrund von Geschwindigkeitsbegrenzungen oder anderen Behinderungen nicht helfen können, greift ein anderes Feature.

In diesem Fall wird dem Fahrer nämlich im Audi virtual cockpit, einem Head-up-Display, ein Countdown bis zur nächsten Grünphase angezeigt. "Audi virtual cockpit" oder auf dem Head-up-Display bis zur nächsten Grünphase. "In Zukunft können die anonymisierten Daten unserer Autos dabei helfen, Ampeln in Städten besser zu schalten und den Verkehrsfluss zu optimieren", zitiert heise online den Leitenden Entwickler für Apps, Connected Services und Smart City bei Audi, Andre Hainzlmaier. Auch in anderen Situationen setzt der Konzern auf Vernetzung.

Video: Audi zeigt seine Pläne zur Vernetzung

Vernetzt durch deutsche Städte

In den vereinigten Staaten hatte der deutsche Automobilhersteller sein System gemeinsam mit dem ansässigen Unternehmen Traffic Technology Services (TTS) entwickelt und bereits 2016 eingeführt. Via LTE halte sich das Fahrzeug stets zur derzeitigen Ampellage auf dem Laufenden. In Kombination sollen GLOSA und Time-to-Green dann für angenehmere und vor allem effizientere Fahrten sorgen.

Der Effizienz in klimatischer Hinsicht kommt der Autobauer jedoch auch in anderer Hinsicht entgegen. Der Plan: das Zusammenspiel von Brennstoffzellen und Batterie."Wenn wir das serienmäßig hingekriegt haben, ist es die Ablösung vom Verbrennungsmotor", erklärte Audis Entwicklungschef Hans-Joachim Rothenpieler erst jüngst. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt. Wir halten dich auf dem Laufenden, wie es mit dem Audi Ampelassistenten weitergeht.

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