Digital Life 

Wenn dir dein Job wichtig ist, mach diese Dinge lieber nicht mit deinem Handy

Sei im Job nicht immer am Handy. Das könnte bei Kollegen und Chefs nicht gut ankommen.
Sei im Job nicht immer am Handy. Das könnte bei Kollegen und Chefs nicht gut ankommen.
Foto: imago images/Westend61
Immer häufiger greifen wir bei der Arbeit zum Smartphone. Doch welche Signale senden wir dadurch an Chef und Kollegen? Diese Angewohnheiten solltest du lieber lassen.

Bist du auch ständig im Job am Handy? Heutzutage ist es quasi salonfähig geworden, sein Smartphone auch bei der Arbeit immer mit sich herumzuschleppen, während Meetings E-Mails zu checken, am Rechner mal eben WhatsApp zu checken und und und. Der Vorteil: Wir können suggerieren, es handle sich um Arbeit. Der Nachteil: Dass sich Berufliches und Privates trotzdem vermischen. Das kann zu komischen Situationen führen, denen du besser vorbeugen solltest.

Dein Handy im Job: Lass es auch mal stecken

Smartphones schaden deiner Produktivität, meint die New Yorker Psychotherapeutin Jordana Jacobs in einem Interview mit Business Insider. Die Geräte lenken uns nicht nur von unserer Arbeit ab, sie erwecken auch einen Eindruck, den wir eigentlich nicht rüberbringen wollen. Sie empfiehlt, die folgenden Dinge unbedingt zu unterlassen, wenn du dein Handy im Job benutzt.

Handys im Alltag: Darauf solltest du achten
Handys im Alltag: Darauf solltest du achten

#1 Lass dein Handy nicht auf dem Tisch liegen

Es klingt so einfach, ist aber unheimlich förderlich: Leg dein Handy nicht vor dir auf den Tisch. Zu leicht wirst du von eingehenden Nachrichten oder allein der Hoffnung auf eine Nachricht abgelenkt. Lässt du es dagegen in deiner Tasche, kannst du dich viel besser darauf konzentrieren, deine To Dos zu erledigen.

Tipp: Schalte Benachrichtigungen am besten aus. Zur rechten Zeit wirst du dazu kommen, sie anzusehen und kannst dich auch noch über eine erhöhte Anzahl an Nachrichten freuen, wenn du gewartet hast.

#2 Check nicht ständig deine E-Mails

Bei einigen Berufen bleibt es nicht aus, ständig die Mails zu checken. Mach dir aber bewusst, dass das dein Ansehen nicht unbedingt fördert. Besonders in Meetings solltest du das unterlassen, weil dir unterstellt werden könnte, dass du den anderen nicht aufmerksam zuhörst. Und schließlich muss nicht jede E-Mail sofort beantwortet werden, wenn etwas wirklich dringend ist, wird sich derjenige schon noch einmal bei dir melden.

#3 Sei nicht dauernd woanders

Wenn du nur über Facebook und Instagram hängst, während du eigentlich arbeiten solltest, erweckt das schnell einen negativen Eindruck. Produktivität hängt laut Jacobs mit der Fähigkeit zusammen, über seine Arbeit und sich selbst zu reflektieren. Das kannst du nicht, wenn du stundenlang die Urlaubsfotos anderer reflektierst. Ein weiterer Grund, das Ding auch mal in der Tasche zu lassen.

#4 Sei vorsichtig mit Produktivitäts-Apps

Es gibt für nahezu jedes Anliegen eine App, auch Produktivitäts-Apps. Die können Jacobs zufolge auch hilfreich sein, wenn du eh schon dein Handy im Job gebrauchst. Allerdings solltest du dich nicht allein auf sie verlassen. Am Ende zählt nämlich nur eines: dein Willen.

#5 Gönn dir guten Schlaf

Studien haben es bereits belegt: Das blaue Licht der Smartphones macht deine Augen krank. Vermeide es also, vor dem Schlafengehen noch einmal in aller Ruhe Instagram und Mails zu checken. Genügend und guter Schlaf sind wichtig für deine Produktivität auch bei der Arbeit. Bedenke außerdem, dass dich zu kurze Nachtruhe deine Karriere kosten kann.

Ohne Handy geht es nicht, aber pass auf

Das vollständige Interview mit Business Insider liest du hier.

Sich im Job vom Handy vollständig zu verabschieden, ist wohl ein Ding der Unmöglichkeit, vor allem, wenn du im Büro arbeitest. Allerdings solltest du auf einige Dinge achten, um bei der Arbeit nicht total blöd dazustehen, weil du ständig am Handy hängst. Wie du deine Smartphone-Sucht noch loswirst, liest du hier. Mach dir dafür bewusst, dass Smartphones deine Gesundheit gefährden können.

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