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Buchst du deine Flüge online? Dann vermeide unbedingt diesen Fehler bei der Reiseplanung

Wer Flüge online bucht, muss aufpassen nicht in eine Kostenfalle zu tappen.
Wer Flüge online bucht, muss aufpassen nicht in eine Kostenfalle zu tappen.
Foto: imago images/Westend61
Gehörst du zu denen, die ihre Reise lieber selbst planen und Flüge online buchen? Dann gibt acht, dass du nicht in die Kostenfalle tappst.

Wenn es darum geht die nächste Reise zu planen, musst du dich mittlerweile nicht mehr mühselig durch die verschiedene Webseiten klicken. Flüge online buchen macht heutzutage so gut wie jeder. Dafür gibt es zum Glück reihenweise Vergleichsportale, die dir dabei helfen. Doch genau dort ist auch der Haken: Es lauern nämlich versteckte Kosten.

Darauf solltest du achten, wenn du Flüge online buchst

Expedia, Opodo und Co. helfen dir dabei, für deinen nächsten Urlaub, das günstigste Angebot zu finden – oder nicht? Tatsächlich lauern auf den Seiten zusätzliche Gebühren, die deinen Flug gar nicht so billig machen, wie er eigentlich sein könnte, wenn du deine Flüge online buchst.

Stifung Warentest hat diese Thematik einmal genauer unter die Lupe genommen und dabei sechs Vergleichsportale genauer angeschaut:

  • Bravofly
  • Opodo
  • Fluege.de
  • Flug24.de
  • Airline-direct.de
  • Billigfluege.de.

Für den Test wurden 22 Flüge der vier Fluggesellschaften Eurowings, Easyjet, Ryanair und Air France verglichen. Dabei war das Ergebnis eindeutig: Die Flugpreise der Buchungsportale waren höher als die der Airlines. In einem Drittel der Fälle konnte ein Preisunterschied festgestellt werden, wie Focus berichtet. Bei Vergleichsportal Opodo war der Flugpreis sogar fast doppelt so hoch.

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Hier lauern die versteckten Kosten

Der Grund für diesen enormen Preisunterschied liegt bei den Service-Leistungen der Portale. Die Vergleichsportale erhalten keine Provision und kompensieren diese daher durch teure Gebühren. Die Aufpreise, die bei Fluggesellschaften verlangt werden, sind aber insgesamt günstiger, als wenn über ein Vergleichsportal gebucht wird.

Für einen Flug von Düsseldorf nach Paris zahlt der Kunde bei Air France selbst 25 Euro für sein Aufgabegepäck. Bei Fluege.de hingegen sind es etwa 35 Euro. Auch Steuern und Sitzplatzbuchungen beinhalten versteckte Kosten.

Eine weitere Kostenfalle war die Zahlungsart. Nach europäischen Recht dürfen Flugportale keine Gebühren beim Zahlen verlangen. Trotzdem war dies bei Billig­fluege.de, Air­line-direct.de, Fluege.de und Flug24.de der Fall.

Fazit: Vergleichsportal oder Fluggesellschaft?

Willst du also deinen nächsten Flug online buchen, dann kannst du Vergleichsportale auf jeden Fall zu Rate ziehen. Sie geben dir zumindest einen Überblick darüber, welche Fluggesellschaft sich für die gewünschte Strecke anbietet. Deinen Flug selbst solltest du dann aber über die Airline buchen. Hier sparst du im Großen und Ganzen dann doch noch etwas.

Falls du generell Angst vor einer Abzocke bei deiner Urlaubsplanung hast, dann spar doch mit diesem simplen Trick. Verzichte auch auf Last-Minute-Angebote und buche dauerhaft deine Flüge günstig.

Fliegst du mit einem Online-Ticket und dein Handy-Akku ist leer? Dann kannst du Folgendes unternehmen. Mit diesen Apps wird deine nächste Reise übrigens ein voller Erfolg.

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