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Elektroauto explodiert: Dieses Modell ging ganz plötzlich in Flammen auf

Ein Elektroauto explodiert völlig ohne Vorwarnung.
Ein Elektroauto explodiert völlig ohne Vorwarnung.
Foto: imago/ Martin Bäuml Fotodesign
Eine ganze Garage wurde brutal durch die Explosion des E-Fahrzeuges zerstört. Auch das anschließende Feuer hinterließ deutliche Spuren.

Ein Elektroauto soll am Freitag überraschend in der Garage explodiert sein und dabei einen Brand ausgelöst haben. Der Vorfall ereignete sich demnach in der kanadischen Stadt Montreal. Das Fahrzeug, das den Brand verursacht haben soll, war ein Hyundai Kona, der laut Besitzer Piero Cosentino erst im März gekauft wurde.

Elektroauto explodiert, war aber nicht im Lademodus

Wie der kanadische TV-Sender CBC berichtet, wurde durch die Wucht der Explosion das Garagentor weggeschleudert. „Wenn ich vor dem Garagentor gestanden hätte, wäre ich wohl im Krankenhaus gelandet“, so Cosentino.

Laut dem Mann habe sich das Fahrzeug nicht im Lade-Modus befunden, es sei auch nicht an eine Ladestation bzw. Steckdose angesteckt gewesen. Auch die Feuerwehr, die den Brand rasch unter Kontrolle bringen konnten, bestätigte, dass „es scheinbar keine anderen Faktoren in der Garage gibt, die die Explosion verursachen hätten können“.

Auch andere Elektroautos bereits explodiert

Die Ursache der plötzlichen Explosion des Elektroautos ist bisher unklar. Spontane Entzündungen von Lithium-Ionen-Akkus sind durchaus möglich, statistisch gesehen sind diese aber relativ selten. Bisher sind solche Vorfälle auch eher durch explodierende Handy-Akkus, wie beim Galaxy Note 9. bekannt. Für ähnliches Aufsehen sorgte allerdings der Fall eines Tesla Model S, dass in einer Tiefgarage in Shanghai explodierte und zu brennen begann.

Laut Tesla sei eine einzelne fehlerhafte Akku-Zelle für den Brand verantwortlich gewesen, eine nachträglich veröffentlichtes Update soll das Akku-Management und somit das Risiko für einen möglichen Brand reduzieren. Der chinesische Konkurrent Nio rief um diese Zeit auch rund 5000 Fahrzeuge zurück, weil durch eine fehlerhafte Konstruktion erhöhtes Risiko auf einen möglichen Akku-Brand bestand.

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