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Ein Trick machte Steve Jobs zum besten Moderator der Apple-Keynotes – und du kannst ihn lernen

Gar nicht so schwer: Steve Jobs war bei Apple-Keynotes der Showmaster. Ein Trick half ihm.
Gar nicht so schwer: Steve Jobs war bei Apple-Keynotes der Showmaster. Ein Trick half ihm.
Foto: Justin Sullivan/Getty Images
Steve Jobs war bei Apple-Keynotes mehr als ein Redner. Er war ein Showmaster. Dabei nutzte er nicht einmal viele Worte, um seine Zuhörer vom neuesten iPhone zu überzeugen. Das kannst du auch.

Apple-Keynotes mit Steve Jobs – das waren noch Zeiten. Der verstorbene Apple-CEO schaffte es einfach, sein Publikum abzuholen und mitzunehmen auf Reisen zu neuen Produkten. Dabei war er noch nicht einmal per se ein außergewöhnlicher Sprecher. Ein simpler Trick verhalf ihm zu seiner extremen Präsenz auf der Bühne. Das Gute: Auch du kannst ihn lernen.

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Apple-Keynotes: So machte Steve Jobs sie zu einem Mega-Event

Einige blicken wahrscheinlich wehmütig auf die Apple-Keynotes mit Steve Jobs zurück. Der Mann schaffte es einfach, die Massen abzuholen. Noch heute ist der Stil der Apple-Events ein Spiegelbild des Auftretens von Jobs, der Produkteinführungen zu einer eigenen Kunstform zu machen. Dabei war er nicht etwa ein rhetorisches Wunderkind. Er trainierte hart dafür, einen guten Auftritt bei öffentlichen Präsentationen hinzulegen.

Weniger Worte

Vor allem ein Trick hat ihm zu seiner Größe verholfen:

  • Er nutzte so wenige Worte wie möglich.

Weniger Adjektive

Das klingt banal, ist bei Präsentationen aber äußerst effektiv. Weniger ist mehr. Dabei achtete Steve Jobs bei Apple-Keynotes auch darauf, Adjektive nicht zu häufig zu verwenden. "Neu", "großartig", "fantastisch" oder "mächtig" fielen zwar, doch in Maßen. Dadurch passierte etwas sehr Logisches: Wenn er sie einmal erwähnte, legte er so gleich viel mehr Gewicht darauf.

Das ergab eine neue Analyse, der zufolge Jobs sogar noch bedeutend weniger Adjektive bei Präsentationen nutzte als Apple heutzutage.

Diese Erkenntnis dürfte auch dir helfen, vor allem, wenn es dir unangenehm ist, vor Menschen zu sprechen. Der Trick gilt besonders für jene zur Debatte stehenden Themen, die dir am meisten am Herzen liegen. Je mehr du dein Produkt als "revolutionär" darstellst, desto weniger ist es revolutionär. Je weniger passioniert du also über deine Passion sprichst, desto überzeugender kannst du sein. Schließlich wissen deine Zuhörer, dass du dahinterstehst.

Mach den Steve Jobs

Lass die emotionalen Floskeln heraus und du wirst der Analyse zufolge merken, dass du besser auf den Punkt kommen kannst. Und das ist besonders wichtig, wenn du nicht eine Stunde lang sprechen darfst, sondern vielleicht nur zehn Minuten Zeit hast zu überzeugen.

Also, mach es wie Steve Jobs bei den Apple-Keynotes: Trainiere dich darauf, so wenig Worte wie möglich zu verwenden. Von dem Apple-Gründer kann man übrigens noch mehr lernen: So sah eine Bewerbung des 18-jährigen Steve Jobs aus. Dass er außerdem mutig in seinen Aussagen war, zeigen seine Prophezeiungen zu iPhone, iPad und Co. aus den 80ern. Allerdings polarisiert er als Person auch. Das hält Bill Gates von Steve Jobs.

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