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Hackerin lässt sich Chip implantieren, um damit das Tesla Model 3 zu öffnen

Eigentlich reicht ein Smartphone aus, um das Model 3 zu öffnen. Diese Methode reichte einer Hackerin aber nicht, sie ließ sich einen Chip implantieren, mit dem sie den Wagen öffnen kann.
Eigentlich reicht ein Smartphone aus, um das Model 3 zu öffnen. Diese Methode reichte einer Hackerin aber nicht, sie ließ sich einen Chip implantieren, mit dem sie den Wagen öffnen kann.
Foto: imago images / Sebastian Geisler
Besitzer können ihr Model 3 bereits mit ihrem Smartphone oder der praktischen Tesla Schlüsselkarte öffnen. Eine junge Frau setzt allerdings auf eine ganz andere Methode, um ihren Wagen zu öffnen.

Die Wagen von Tesla sind bekannt für ihre raffinierten Tech-Features. Über den großen Touchscreen im Wagen lassen sich nahezu alle Funktionen des Elektroautos steuern. Auch das Aufschließen der Wagen ist ungewöhnlich gelöst. Beim Model 3 etwa verzichtet der Hersteller vollkommen auf einen herkömmlichen Schlüssel, Besitzer des Wagens öffnen ihn stattdessen mit dem Smartphone oder einer Schlüsselkarte, wie man sie aus Hotels kennt.

Tesla Model 3 kann mit Chip im Arm geöffnet werden

Diese beiden schon sehr komfortablen Möglichkeiten zum Öffnen des Tesla Model 3 reichten einer jungen Frau jedoch scheinbar nicht aus. Sie kreierte kurzerhand ihre eigene Methode zum Aufschließen des Autos, indem sie sich einen RFID-Chip unter die Haut pflanzen ließ.

Tesla-Autos
Tesla-Autos

Chips unter der Haut sind nichts Neues für die Frau, die unter dem Namen "Amie DD" ein Video veröffentlichte, indem sie ihr Vorgehen zeigt. Sie verfügt bereits über ein Implantat in ihrem Körper und wollte ursprünglich nur die Daten von der Schlüsselkarte ihres Model 3 auf den bereits vorhanden Chip in ihrem Körper übertragen. Als diese Variante von den Sicherheitsmaßnahmen, die Tesla augenscheinlich in der Schlüsselkarte implementiert hat, ausgebremst wurden, entschied sie "Amie DD" für eine andere Variante.

Chip steckt in Biopolymer

Sie löste den RFID-Chip aus der Schlüsselkarte heraus, verpackte ihn in ein kleineres Format und kapselte den Chip in ein Biopolymer, das im Anschluss in ihren Arm implantiert wurde, wie electrek schreibt. Im Video kannst du dir die Prozedur anschauen. Aber Vorsicht: Wer kein Blut sehen kann, sollte das Video lieber überspringen.

Tesla Model 3 RFID-Chip

Welchen Vorteil sich die Frau von dem Implantat erhofft, bleibt offen. Denn nutzt man die echte Schlüsselkarte, um das Model 3 damit zu öffnen, muss diese im Anschluss an einer besonderen Stelle im Wagen platziert werden. Nur so startet das Auto auch tatsächlich. Wie "Amie DD" dieses Problem umgehen will, geht aus dem Video nicht hervor.

So wird mit ein paar Handgriffen aus einem Tesla Model S eine Überwachungsstation. Elon Musk muss sich warm anziehen, denn mit dem Porsche Taycan bekommt Tesla bald eine mächtige Konkurrenz.

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