In der Nacht zum 10. Dezember wurden einmal mehr die „The Game Awards“ verliehen. Alljährlich werden die besten Videospiele des Jahres in unterschiedlichen Kategorien ausgezeichnet. Abräumer des Abends ist das kooperative Abenteuer „It Takes Two“.

Darin schlüpfen Spieler in die Rollen von May und Cody, die in Puppen verwandelt werden. Das Pärchen hat mit Beziehungsproblemen zu kämpfen und muss sich zusammenraufen, um sich gemeinsam aus dieser misslichen Lage zu befreien und sich einen Weg zurück zu seinem Töchterchen Rosie zu bahnen.

„It Takes Two“ kann sich damit gegen große Namen wie „Resident Evil Village“, den achten Hauptteil der bekannten Horror-Reihe, und das exklusiv für PS5 erhältliche „Ratchet & Clank: Rift Apart“ durchsetzen. Ebenfalls nominiert waren „Deathloop“, „Metroid Dread“ und „Psychonauts 2“. Zudem ist der Titel als bestes Familienspiel und bestes Mehrspieler-Game geehrt worden.

Die Gewinner weiterer wichtiger Kategorien

„Deathloop“ wird dafür in der Kategorie „Best Game Direction“ und für die beste „Art Direction“ ausgezeichnet. Als bestes Action-Spiel kann sich „Returnal“ behaupten, „Metroid Dread“ ist das beste Action-Abenteuer und „Tales of Arise“ das beste Rollenspiel. „Guilty Gear -Strive-“ prügelt sich auf den Kampfspiel-Thron, „Age of Empires IV“ siegt in der Strategie-Kategorie und das Rennspiel „Forza Horizon 5“ bei den Sport-Games.

Den Award für das beste Spiel, das sich mit sozialen Themen beschäftigt, erhält „Life is Strange: True Colors“. „Marvel’s Guardians of the Galaxy“ wird unterdessen für die beste Story ausgezeichnet. „Kena: Bridge of Spirits“ liegt bei den Indie-Games sowie bei den Indie-Debüts vorne und „Genshin Impact“ ist das beste Mobile-Game. Der beste E-Sport-Titel ist „League of Legends“ und als meisterwartetes Videospiel des kommenden Jahres gilt „Elden Ring“.

Die beste Performance eines Darstellers oder Synchronsprechers geht an Maggie Robertson als Lady Dimitrescu in „Resident Evil Village“, die sich damit unter anderem gegen „Breaking Bad“-Star Giancarlo Esposito (63, „Far Cry 6“) durchsetzt.

(wue/spot)

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