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Elon Musk prophezeit: So düster sieht die Zukunft der Arbeit aus

Auf der World Artificial Intelligence Conference in Shanghai unterhielt sich Elon Musk mit dem Alibaba-Chef über die Zukunft der KI.
Auf der World Artificial Intelligence Conference in Shanghai unterhielt sich Elon Musk mit dem Alibaba-Chef über die Zukunft der KI.
Foto: imago images / VCG
Normalerweise handelt es sich bei Elon Musks Vorhersagen um utopische Visionen für unsere Zukunft. In Bezug auf eine Sache ist der Tesla-Chef jedoch pessimistisch.

Elon Musk ist nicht nur Chef des US-Riesen Tesla, sondern eine der lautesten Stimmen der Tech-Branche. Was er sagt, findet eigentlich immer Gehör. Seine jüngste Prophezeiung zu KI klingt jedoch gar nicht gut. Wird auch sie sich bewahrheiten?

Elon Musk warnt vor der Macht der KI

Der Tesla-CEO ist bekannt für kontroverse Statements, die die Börse nicht selten ins Schwitzen bringen. Am Donnerstag gab er auf der World Artificial Intelligence Conference in Shanghai zum Besten: "Künstliche Intelligenz wird Jobs sinnlos machen. Wahrscheinlich wird der letzte verbleibende Job das Schreiben von KI-Software sein, und schließlich schreibt die KI nur ihre eigene Software."

Das sollten wir laut Musk tun

Ein solches Statement käme nicht von Elon Musk, wenn nicht auch ein Ratschlag folgen würde. Der Tesla CEO hält es für sinnvoll, Ingenieurwesen, Physik oder Kunst zu studieren. Generell hat Musk für alle Berufsfelder Hoffnung, die menschliche Interaktion erfordern. "Die Menschen lieben es, mit anderen Menschen zu interagieren", sagte er. "Wenn sie also an etwas arbeiten, dass mit Menschen zu tun hat oder aber mit Ingenieurwesen, ist das wahrscheinlich ein guter Ansatz."

Elon Musk: Visionen und Ideen
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Ist KI wirklich unsere größte Konkurrenz?

Ob KI uns tatsächlich in der Berufswelt ersetzen wird, wird derzeit noch viel debattiert. Anfang des Jahres wurde in einem Bericht festgestellt, dass Roboter bis 2030 einem Viertel der US-amerikanischen Jobs Menschen ersetzen könnten.

Darüber hinaus stellte der Bericht fest, dass Jobs mit "vorhersehbaren physischen und kognitiven Aufgaben" am meisten gefährdet sind, während diejenigen, die kreativer sind, höhere zwischenmenschliche soziale Fähigkeiten oder höhere Bildung erfordern, vor einer KI-Übernahme sicherer sind.

Einige Berufsfelder wurden schon ersetzt: Babys bringt zukünftig nicht mehr der Storch, sondern KI. Von KI versprechen sich Wissenschaftler und Mediziner einiges. Doch es gibt auch viele Mythen darüber, was KI kann und was nicht, die einfach Blödsinn sind

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