Digital Life 

Gegen Porsche Nürburgring: Tesla lädt Elektroauto mit Dieselgenerator

Fr, 03.05.2019, 16.24 Uhr

Elon Musk: Visionen und Ideen

Beschreibung anzeigen
Jetzt wird es ernst: Elon Musk bereitet sich darauf vor, den Porsche-Rekord auf der Nordschleife zu brechen und schickt ein Tesla-Elektroauto zum Nürburgring.

Mit dem Tesla Model S am Nürburgring will Elon Musk den Nordschleifen-Rekord des Stuttgarter Autobauers Porsche knacken. Dem Taycan Turbo S tritt dabei ein modifiziertes Model S entgegen, mit neuen reifen und möglicherweise sogar der neuen "Plain"-Antriebswelle. Die Ironie hinter diesem Kampf der Titanen: das Tesla-Elektroauto wird mit Hilfe eines Dieselgenerators geladen.

Tesla Model S zum Nürburgring: Porsche-Rekord zum greifen nah

Denn das Spitzenmodell des Autobauers aus Palo Alto macht Bekanntschaft mit einem Reifensatz, den er normalerweise nicht benötigen würde: Michelin Pilot Sport Cup 2 R. So weit, so gut, Musk machte bereits in der Vergangenheit mehr als nur ein Mal klar, dass es ihm bei seinen Modellen nicht nur um die Umweltkomponente gehe. Tesla stellt schließlich Sportwagen her – so zumindest die Idee.

In einem Tweet verkündete der mehrfache CEO Elon Musk in Folge der Veröffentlichung der beiden neuen Fahrzeuge, dass er das Tesla Model S auf den Nürburgring, eine weltweit bekannte, permanente Rennstrecke auf dem Gebiet der Verbandsgemeinde Adenau in Rheinland-Pfalz, schicken will. Abzuwarten bleibt, ob es der Stromer tatsächlich mit dem Rekord des Porsche-Pendants aufnehmen kann.

Es schien fast, als wolle er damit unter Beweis stellen, dass "Tesla-Killer" wie der I-Pace, der e-tron und nun die beiden Taycans seinen Elektroautos nichts anhaben können. So trat er bereits der Veröffentlichung des "Turbo" via Twitter mit einer Stichelei entgegen und hinterfragte damit die Expertise des angesehenen Autobauers Porsche.

Tesla-Elektroauto: Wird das was?

Mit einem Test auf dem Nürburgring könnte sich Musk jedoch ein Eigentor schießen. Denn wenngleich das Tesla Model S dem Taycan Turbo S in Sachen Erschwinglichkeit und Reichweite einiges voraus hat, kann dieser doch mit seinen satten 761 Pferdestärken, die ihn in 2,8 Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer beschleunigen lassen, glänzen. Noch dazu ist Porsche auf dem Nürburgring zuhause und wird sich dort nichts vormachen lassen.

Da viele diesem Wettstreit dennoch erwartungsvoll entgegenblickten, ließ es sich CNBC nicht nehmen, einmal nachzuhaken. Bei näherer Nachfrage bei den Betreibern des Nürbürgrings stellte sich schnell heraus: Tesla hatte die strecke überhaupt nicht gebucht. Mittlerweile sieht es aber etwas anders aus.

Bei Tesla ist immer etwas los

Am Mittwoch, den 18. September, geht es mit der ersten größeren Fahrt los, am Samstag, den 21., hat Tesla die Strecke satte zwei Stunden für sich allein und am Mittwoch, den 25 September, ist die Nordschleife wieder für den Autobauer reserviert – zwischen 17:00 und 17:45 Uhr. Was zunächst wie eine wirre Ankündigung klang, scheint also strikt durchgeplant zu sein. Wir bleiben gespannt und halten dich auf dem Laufenden.

Elon Musk – der "Ankündigungslord"

In der Vergangenheit hat Elon Musk sich nicht zuletzt durch ambitionierte Versprechungen den Titel "Ankündigungslord" eingehandelt. Erst im August wurde es erneut brenzlich für den CEO, als die Frage im Raum stand, ob Elon Musk am Ende steht und ihm der Rausschmiss bei Tesla droht. Die Tests auf der Nordschleife werden zeigen, was Tesla wirklich drauf hat.

Zu den Kommentaren

Neueste Videos auf futurezone.de

Beschreibung anzeigen