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Neuer Rekord am Nürburgring: Tesla Model S schlägt Porsche

Mit dem Rekord des Tesla Model S auf der Nordschleife zeigt Elon Musk erneut, dass seine Stromer auch Sportler sind.
Mit dem Rekord des Tesla Model S auf der Nordschleife zeigt Elon Musk erneut, dass seine Stromer auch Sportler sind.
Foto: APA/AFP/FREDERIC J. BROWN / FREDERIC J. BROWN
Um satte 19 Sekunden soll das Tesla Model S den Taycan Turbo S von Porsche unterboten haben. Das war's dann mit der Bestzeit für die Nordschleife am Nürburgring.

Der Taycan Turbo S ist eines der neuen, ambitionierten E-Projekte des Stuttgarter Autobauers Porsche. In gerade mal sieben Minuten und 42 Sekunden meisterte er die Nordschleife am Nürburgring. Doch die Konkurrenz, vor allem Elon Musk, schläft nicht. Sein Tesla Model S knackte den Porsche-Rekord und unterbot ihn dabei auch noch um ganze 19 Sekunden.

Elon Musk: Visionen und Ideen
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Tesla Model S zum Nürburgring: Porsche-Rekord ist passé

"Unser Beobachter meldet eine handgestoppte Rundenzeit von 7:23 Minuten – wie gesagt: handgestoppt mit entsprechenden Ungenauigkeiten. Aber das wäre rund 20 Sekunden schneller als der Porsche Taycan", schreibt Auto, Motor & Sport. In diesem Zeitraum habe das Tesla-Elektroauto die Nordschleife mit ihren fast 21 Kilometern zurückgelegt. Künftige, genauere Messungen dürften dieses Ergebnis noch konkretisieren.

Das Spitzenmodell des Autobauers aus Palo Alto machte für den Test Bekanntschaft mit einem Reifensatz, den er normalerweise nicht benötigen würde: Michelin Pilot Sport Cup 2 R. So weit, so gut, Musk machte bereits in der Vergangenheit mehr als nur ein Mal klar, dass es ihm bei seinen Modellen nicht nur um die Umweltkomponente gehe. Tesla stellt schließlich Sportwagen her – so zumindest die Idee.

Der neue Plaid-Antriebsstrang, den Tesla beim jüngsten Rekordbruch auf dem Laguna Seca Raceway verwendete, stellt das erneut unter Beweis. Er kommt auch bei den Nordschleifentests zum Einsatz.

Wie kam es zum Wettstreit?

In einem Tweet verkündete der mehrfache CEO Elon Musk in Folge der Veröffentlichung der beiden neuen Fahrzeuge von Porsche, dass er das Tesla Model S auf den Nürburgring, eine weltweit bekannte, permanente Rennstrecke auf dem Gebiet der Verbandsgemeinde Adenau in Rheinland-Pfalz, schicken will. Abzuwarten bleibt, ob es der Stromer tatsächlich mit dem Rekord des Porsche-Pendants aufnehmen kann.

Es schien fast, als wolle er damit unter Beweis stellen, dass "Tesla-Killer" wie der I-Pace, der e-tron und nun die beiden Taycans seinen Elektroautos nichts anhaben können. So trat er bereits der Veröffentlichung des "Turbo" via Twitter mit einer Stichelei entgegen und hinterfragte damit die Expertise des angesehenen Autobauers Porsche.

Tesla-Elektroauto: Wird das was?

Mit einem Test auf dem Nürburgring hätte sich Musk jedoch ein Eigentor schießen können. Denn wenngleich das Tesla Model S dem Taycan Turbo S in Sachen Erschwinglichkeit und Reichweite einiges voraus hat, kann dieser doch mit seinen satten 761 Pferdestärken, die ihn in 2,8 Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer beschleunigen lassen, glänzen. Noch dazu ist Porsche auf dem Nürburgring zuhause und wird sich dort nichts vormachen lassen.

Da viele diesem Wettstreit dennoch erwartungsvoll entgegenblickten, ließ es sich CNBC nicht nehmen, einmal nachzuhaken. Bei näherer Nachfrage bei den Betreibern des Nürbürgrings stellte sich schnell heraus: Tesla hatte die Strecke überhaupt nicht gebucht. Mittlerweile sieht es aber etwas anders aus.

Tesla: Pläne und News
Bei Tesla ist immer etwas los

Am Mittwoch, den 18. September, ging es mit der ersten größeren Fahrt los, am Samstag, den 21., hat Tesla die Strecke satte zwei Stunden für sich allein und am Mittwoch, den 25. September, ist die Nordschleife wieder für den Autobauer reserviert – zwischen 17:00 und 17:45 Uhr. Was zunächst wie eine wirre Ankündigung klang, scheint also strikt durchgeplant zu sein. Wir bleiben gespannt und halten dich auf dem Laufenden.

Elon Musk – der "Ankündigungslord"

In der Vergangenheit hat Elon Musk sich nicht zuletzt durch ambitionierte Versprechungen den Titel "Ankündigungslord" eingehandelt. Erst im August wurde es erneut brenzlich für den CEO, als die Frage im Raum stand, ob Elon Musk am Ende steht und ihm der Rausschmiss bei Tesla droht. Die Tests auf der Nordschleife werden zeigen, was Tesla wirklich drauf hat.

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