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Elon Musk unterstützt den "letzten Diktator Europas"? "Äh nein"

Fr, 03.05.2019, 16.24 Uhr

Elon Musk: Visionen und Ideen

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In einer Schulklasse hatte der weißrussische Präsident behauptet, Elon Musk hätte ihm persönlich einen Tesla geschenkt.

Immer wieder gerät Elon Musk, CEO des Autobauers Tesla, in den Fokus von Medien und Behörden. Vor allem der US-amerikanischen Börsenaufsicht scheint er ein Dorn im Auge zu sein. Nun soll der exzentrische Milliardär noch dazu den weißrussischen Präsidenten Aljaksandr Lukaschenka, der weithin als der "letzte Diktator Europas" bezeichnet wird, mit einem Elektroauto beschenkt haben.

"Äh nein": Elon Musk wehrt sich gegen Gerüchte

Vergangenen Freitag schrieb der Belarusian Partisan, eine weißrussische Internetzeitung, zum Thema "Wer hat Lukaschenko eigentlich ein Elektroauto für 165.000 Dollar geschenkt?". In einer Schulklasse soll das Staatsoberhaupt behauptet haben, Elon Musk persönlich habe ihm einen Tesla geschenkt. Als der CEO jedoch via Twitter auf die Behauptung hingewiesen und gefragt wird, ob es stimme, antwortet er prompt: "Äh nein".

BBC Monitoring zufolge habe Lukaschenka seine kleine Geschichte jedoch noch weiter ausgeschmückt. "Ich habe ein Elektroauto, einen Tesla. Ich teste ihn manchmal. Der war ein Geschenk von Musk, der mich auf einem Motorrad gesehen hat und meinte: Ein Präsident, der auf zwei Rädern fährt?", habe er gesagt, als er sich mit Schülern über Elektroautos sprach.

Gespaltene Meinungen zum Tesla-CEO

Wenngleich die Sache mit Musks Antwort klar zu seien scheint, stehen viele dem mehrfachen CEO grundlegend gespalten gegenüber. Immerhin hatte er zuletzt angekündigt, einen Tesla zum Nürburgring schicken zu wollen. Auf nähere Nachfrage hin schien dies aber noch gänzlich in den Sternen zu stehen. Die Idee entsprang offenbar einer Stichelei, die Elon Musk bezüglich des Porsche Taycan Turbo S preisgab.

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