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Deshalb kann Microsoft-Gründer Bill Gates über die US-Behörden nur den Kopf schütteln

Microsoft-Gründer Bill Gates hält nichts von den Plänen der US-Regierung.
Microsoft-Gründer Bill Gates hält nichts von den Plänen der US-Regierung.
Foto: Getty Images/Lintao Zhang
In der Tech-Branche sind mittlerweile einige riesige Unternehmen vertreten. Der US-Behörde gefällt das gar nicht, doch Microsoft-Gründer Bill Gates versteht das Problem nicht.

Facebook, Google, Amazon und noch mehr Tech-Firmen weiten ihre Macht auf dem Markt aus. Das kommt bei den US-Behörden nicht so gut an. Einige fordern die Zerschlagung dieser großen Konzerne. Microsoft-Gründer Bill Gates kann diesen Aufruhr nicht nachvollziehen – und liefert hierfür auch eine Erkärung.

Microsoft-Gründer Bill Gates hält nicht viel von einer Zerschlagung

Nachdem die Zerschlagung verschiedene Tech-Riesen immer stärker verlangt wird, verlangen Gesetzgeber mehr Informationen zu Akquisitionen, Geschäftspraktiken und Führungskommunikation der Unternehmen. Aber auch Kundeninformationen wie Apps, Social Media, Nachrichten oder Cloud-Computing müssen offen dargelegt werden. Microsoft-Gründer Bill Gates kann bei diesem ganzen Aufwand um die Tech-Konzerne nur den Kopf schütteln.

Er hält nicht viel von der Zerschlagung der Unternehmen. Immerhin würden diese Konzerne sich im legalen Bereich befinden und immer wieder technologische Innovationen liefern. Sei für die Regierung aber ein Verhalten nicht regelkonform, so müsse man dieses schlichtweg unterbinden. Laut Bill Gates würde es nichts bringen, einen Konzern zweizuteilen.

Facebook-Mitgründer fordert die Zerschlagung des sozialen Netzwerks
Facebook-Mitgründer fordert die Zerschlagung des sozialen Netzwerks

Von dem Regen in die Traufe

"Wenn das Unternehmen ein Verhalten an den Tag legt, das du nicht möchtest, dann solltest du sagen, okay, das ist ein verbotenes Verhalten, aber das Unternehmen zweizuteilen und zwei Leute zu haben die schlechte Dinge tun - das scheint keine Lösung zu sein", erklärte der Microsoft-Gründer gegenüber Bloomberg.

Auch Bill Gates Unternehmen war in den 1990ern im Visier der US-Behörden, wegen der engen Verbindung von Microsoft und dem Internet Explorer. Momentan steht der Konzern aber nicht mehr im Fokus.

Wenn es nicht gerade um die Zerschlagung von Tech-Riesen geht, gibt es um den Microsoft-Gründer auch andere Schlagzeilen: Bill Gates ließ kürzlich von sich hören, da er einen erheblichen Anteil seines Vermögens in einen "Star Trek"-Star stecken will. Die Verdunkelung der Sonne könnte gegen den Weltuntergang helfen, so Gates.

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