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Nur noch "klopfen": Handy-Apps werden mit dieser Technologie überflüssig

Deine Handy-Apps sind in Gefahr, denn alternative Technologie sind bereits in der Mache.
Deine Handy-Apps sind in Gefahr, denn alternative Technologie sind bereits in der Mache.
Foto: iStock/Pornpak Khunatorn
Das Ende deiner Handy-Apps ist in nicht allzu ferner Zukunft besiegelt. Kein Wunder, schließlich machen andere Technologien deinen Alltag einfacher. Vielleicht "klopfst" du bald nur noch.

Einige Experten rechnen schon seit langem damit, dass Handy-Apps dem Tod geweiht sind. Schließlich sind die Nutzerbedürfnisse nach Bequemlichkeit und Schnelligkeit so stark gestiegen, dass es nicht mehr zeitgemäß ist, behäbige Applikationen zu bedienen. Zum Beispiel diese neue Technologie könnte die Apps endgültig überflüssig machen.

Bösartige Apps und Spionage
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Handy-Apps bald überflüssig: Diese Technologie könnte übernehmen

Forscher aus Südkorea haben das Problem der Handy-Apps auch erkannt: Viel zu unbequem ist es, sie aus dem App Store zu laden sowie im richtigen Moment die richtige Anwendung zu starten und zu bedienen. Smartphone-Nutzer von heute wollen es einfacher haben.

Eine einfache Lösung ist Knocker, was übersetzt Klopfer heißt. Mit Klopfen sollen Handy-Apps, wie wir sie heute kennen, in Zukunft überflüssig sein. Die Bedienung ist dabei weitaus simpler und harmloser als der Name vermuten lässt:

  • Du klopfst mit deinem Smartphone einfach leicht auf einen Gegenstand. Es ist also eher ein Antippen.
  • Dein Smartphone sagt dir, um was für einen Gegenstand es sich handelt.

Der Vorteil: Du benötigst keine zusätzliche Hardware – und keine Handy-Apps aus den App Stores.

KI sorgt für Klopfen statt Wischen

Bei dem reinen Antippen und der Information über das angetippte Objekt soll es aber nicht bleiben. Wie das Forscherteam hinter Knocker auf seiner Website ankündigt, sollen weitere Aktionen damit verknüpft sein, darunter diese:

  • auf den Fahrradsattel klopfen = Parkposition merken
  • auf den Wecker klopfen = Wecker stellen
  • auf leere Wasserflasche klopfen = Wasser online nachbestellen
  • auf das Bett klopfen = Licht ausmachen

Das sind nur einige Beispiele, die die Wissenschaftler anführen. Hinter "Knocker" steckt eine selbstlernende Künstliche Intelligenz (KI). Diese nutzt das Mikrofon, den Beschleunigungssensor und den Lagesensor im Handy, um Objekte zu erkennen und Aktionen auszuführen. Angeblich liegt die Genauigkeitsquote in leisen Umgebungen bereits bei 98 Prozent, in lauten bei 83 Prozent.

Video: Knocker ist die Technologie, die Handy-Apps ersetzen wird

Für die heutigen Handy-Apps ist das eine klare Kampfansage. Denn sollte die KI-Technologie umgesetzt werden und Erfolg haben, dürfte deine Wecker-App obsolet, dein Internetradio überflüssig und deine Amazon-App umsonst sein. Bis dahin kannst du immerhin noch Geld verdienen mit Apps. Allerdings solltest du dich auch vor schadhaften Handy-Apps in Acht nehmen. Übrigens sagen diese Experten den Tod der Apps voraus.

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