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Von wegen anonym surfen: In diesen 3 Situationen lässt dich dein VPN im Stich

Viele surfen anonym im Internet. Doch auch ein VPN-Client hat seine Grenzen.
Viele surfen anonym im Internet. Doch auch ein VPN-Client hat seine Grenzen.
Foto: iStock/francescoch
Wer sich anonym im Internet bewegen möchte, greift auf einen VPN-Zugang zu. Doch in drei Szenarien erfüllt das Tool nicht seinen Zweck.

Eine VPN-App hat für jeden, der anonym surfen will, große Vorteile. Deine Passwörter sind im öffentlichen WLAN geschützt oder du kannst Netflix auch im Ausland nutzen, ohne auf deine Lieblingsserie zu verzichten. Aber eine VPN-App ist nun mal kein Superheld und darum gibt es genau drei Szenarien, in denen du dich nicht auf den Unsichtbarkeitsmodus verlassen kannst.

Anonym surfen: Auch VPN-Apps haben ihre Grenzen

Der Hype um VPN-Clients wächst zunehmend, da sie dir versprechen, anonym surfen zu können. Doch tatsächlich hat auch eine VPN-App ihre Grenzen. Daher präsentieren wir dir nun drei Situationen, in denen du dich nicht auf einen VPN verlassen kannst.

#1 Nimm dich vor den Augen deines Chefs in Acht

In Unternehmen, in denen eine große IT-Abteilung vorhanden ist, solltest du nicht davon ausgehen, dass dein VPN-Client dich völlig anonym surfen lässt. Gerade firmeneigene Computer und Smartphones werden mit Programmen ausgeliefert, die sich aus der Ferne verwalten lassen. Der sichere Beweis dafür: Du rufst in der IT-Abteilung an, weil es technische Probleme gibt. Im Normalfall kann sich der Kollege ganz leicht auf deine PC einklinken.

Zudem kannst du bei Firmencomputern oftmals Programme nur mit der Erlaubnis der IT-Abteilung installieren. VPN-Clients stehen meistens auf der Liste, der nicht zugelassenen Software. Über die IP-Adresse würde sich dein Computer auch mit VPN zuordnen lassen, anonym surfen wird damit hinfällig.

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#2 Dein VPN kann dich nicht vor allem schützen

Nutzt du eine VPN-App, bist du nicht automatisch vor allem sicher. Denn es liegt immer noch an dir selbst, dich vor gefährlichen Webseiten oder Phishing-Angriffen zu schützen. Zwar surfst du anonym durch das Internet, du bist aber auch selbst verantwortlich dafür, dich in sicheren Gewässern zu bewegen.

#3 Auch das Internet ist nicht unendlich verfügbar

Zwar kannst du einen VPN-Client nutzen, um dich anonym durch die Weiten des Internets zu bewegen, allerdings sind dir damit trotzdem Grenzen gesetzt. Beispielsweise kannst du nicht auf jede passwortgeschützte Webseite dringen, nur weil du anonym im Internet surfst. Der Worst Case wäre die Abschaltung eines Internetzugangs, doch dieses Szenario müssen wir wohl nicht weiter ausführen.

Fazit: Hilfreiches Programm mit Limit

Ein VPN-Client kann durchaus praktisch sein, wenn du Wert drauf legst, anonym zu surfen. Doch verlass dich nicht darauf, dass du damit alle Gebiete des World Wide Web bereisen kannst, ohne dich in Gefahr zu begeben oder geblockte Seiten für dich erobern kannst, betont Cnet. Außerdem solltest du auf diese fünf Optionen verzichten, wenn du wirklich anonym surfen möchtest. Dein Handy kannst du übrigens ebenfall unsichtbar machen.

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