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Willst du anonym surfen? Dann solltest du diese 3 Situationen lieber vermeiden

Wer anonym surfen will, möchte keine Spuren im Internet hinterlassen.
Wer anonym surfen will, möchte keine Spuren im Internet hinterlassen.
Foto: iStock/Xesai
Um sich anonym im Internet zu bewegen, gibt es verschiedene Mittel. Doch in drei Situationen lassen dich deine Hilfsmittel im Stich.

Wer anonym surfen will, greift normalerweise zu einer VPN-App. Diese hat für dich mehrere Vorteile, denn sie schützt deine Passwörter im öffentlichen WLAN oder sie macht es dir möglich Netflix im Ausland zu nutzen, ohne auf deine Lieblingsserie verzichten zu müssen. Doch leider ist eine VPN-App nicht unbesiegbar. In drei Situationen lässt dich der Unsichtbarkeitsmodus leider im Stich. Damit du deine Anonymität bewahrst, verraten wir dir, was du vermeiden solltest.

Anonym surfen: Eine VPN-App hat auch Schwachstellen

VPN-Clients versprechen dir, dass du anonym surfen kannst. Doch leider hat eine VPN-App auch ihre Grenzen. Damit du nicht ungewollt Spuren im Internet hinterlässt, präsentieren wir dir drei Situationen, in denen dich dein VPN in Stich lässt.

#1 Nimm dich vor den Augen deines Chefs in Acht

In Unternehmen, in denen eine große IT-Abteilung vorhanden ist, solltest du nicht davon ausgehen, dass dein VPN-Client dich völlig anonym surfen lässt. Gerade firmeneigene Computer und Smartphones werden mit Programmen ausgeliefert, die sich aus der Ferne verwalten lassen. Der sichere Beweis dafür: Du rufst in der IT-Abteilung an, weil es technische Probleme gibt. Im Normalfall kann sich der Kollege ganz leicht auf deine PC einklinken.

Zudem kannst du bei Firmencomputern oftmals Programme nur mit der Erlaubnis der IT-Abteilung installieren. VPN-Clients stehen meistens auf der Liste, der nicht zugelassenen Software. Über die IP-Adresse würde sich dein Computer auch mit VPN zuordnen lassen, anonym surfen wird damit hinfällig.

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#2 Dein VPN kann dich nicht vor allem schützen

Nutzt du eine VPN-App, bist du nicht automatisch vor allem sicher. Denn es liegt immer noch an dir selbst, dich vor gefährlichen Webseiten oder Phishing-Angriffen zu schützen. Zwar surfst du anonym durch das Internet, du bist aber auch selbst verantwortlich dafür, dich in sicheren Gewässern zu bewegen.

#3 Auch das Internet ist nicht unendlich verfügbar

Zwar kannst du einen VPN-Client nutzen, um dich anonym durch die Weiten des Internets zu bewegen, allerdings sind dir damit trotzdem Grenzen gesetzt. Beispielsweise kannst du nicht auf jede passwortgeschützte Webseite dringen, nur weil du anonym im Internet surfst. Der Worst Case wäre die Abschaltung eines Internetzugangs, doch dieses Szenario müssen wir wohl nicht weiter ausführen.

Fazit: Hilfreiches Programm mit Limit

Ein VPN-Client kann durchaus praktisch sein, wenn du Wert drauf legst, anonym zu surfen. Doch verlass dich nicht darauf, dass du damit alle Gebiete des World Wide Web bereisen kannst, ohne dich in Gefahr zu begeben oder geblockte Seiten für dich erobern kannst, betont Cnet. Außerdem solltest du auf diese fünf Optionen verzichten, wenn du wirklich anonym surfen möchtest. Dein Handy kannst du übrigens ebenfall unsichtbar machen. Dieser Browser hilft dir beim anonymen Surfen.

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