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Sicherheitscheck: Neuer Google-Passwortmanager für den Chrome-Browser

Googles Passwortmanager hilft dir deine Daten im Internet zu schützen.
Googles Passwortmanager hilft dir deine Daten im Internet zu schützen.
Foto: Shutterstock/hywards
Neue Erweiterungen für Google Chrome: Google hat jetzt einen Passwortmanager, der mehr bietet, als einen simplen Überblick über deine verwendeten Daten.

Immer mehr Menschen legen gesteigerten Wert auf die Sicherheit ihrer Daten im Internet und entwickeln ein Bewusstsein für die Sensibilität ihrer Online-Konten. Nun verbessert auch Google seine Sicherheitsvorkehrungen und stellte kürzlich eine Reihe von Neuerungen für Google Chrome, den hauseigenen Browser, vor. Teil dieser Änderungen von Google ist ein Passwortmanager, der dir außerdem verrät, ob du deine Passwörter überhaupt noch benutzen solltest.

Googles Passwortmanager verschafft dir mehr Sicherheit im Internet

Nutzer von Google-Chrome, die außerdem auch ein Google-Konto besitzen, haben nun mit dem Google-Passwortmanager die Möglichkeit, sich auf bequeme Art und Weise einen Überblick über ihre benutzten Passwörter zu verschaffen.

Ein Mensch hat im Durchschnitt circa 27 Konten im Internet. Vom simplen Lieferdienst fürs Abendessen bis zum sensiblen Online-Banking ist dabei alles vertreten. Oft werden diese Accounts mit ein und demselben Passwort geschützt, um sich nicht ständig neue Kombinationen merken zu müssen.

Dass dies außerordentlich gefährlich sein kann, ist vielen gar nicht bewusst, oder sie ignorieren die Risiken aus Bequemlichkeitsgründen.

Googles Passwortmanager enthält aber daneben noch weitere nützliche Funktionen die hier Abhilfe schaffen: Es ist nämlich so, dass er nicht nur deine angehäuften Passwörter sammelt. Die neue Erweiterung ermöglicht es auch, abzufragen, ob die Passwörter überhaupt noch sicher und benutzbar sind. Waren sie zum Beispiel jemals Teil eines Hackerangriffs, sollte man sie definitiv lieber erneuern.

Vorsicht mit deinen Daten
Vorsicht mit deinen Daten

Neuer Google-Passwortmanager als Teil einer Datenschutz-Offensive

Seitdem Apple mit dem Start von iOS 13 seine Sicherheits-Vorkehrungen deutlich ausbaute, war Google im Zugzwang. Nun schloss der Suchmaschinen-Riese auf und präsentierte eine ganze Reihe von Änderungen, die die Daten seiner Nutzer besser schützen sollen.

Neben Googles Passwortmanager ist es im Zuge dessen außerdem möglich, Google-Maps im Incognito-Mode zu nutzen. Somit kann umgangen werden, dass die Sucheingabe auf den Google-Servern im Sillicon Valley verewigt wird. Das neue Feature wird vorerst nur auf Geräten mit dem Android-Betriebssystem eingerichtet, soll aber in Zukunft auch für Apple-Produkte mit iOS gelten.

Als Kehrseite der Medaille werden User im Incognito-Mode allerdings keine personalisierte Benutzeroberfläche mehr genießen können, was allerdings für viele leicht zu verkraften sein wird. Für noch mehr Datenschutz empfiehlt es sich zudem, deine Cookies zu löschen. Außerdem: Könnte es sein, dass Amazon deinen Handy-Standort trackt?

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