Digital Life 

Das jüngste Safari-Update hat überraschende Folgen

Um eine Paywall zu umgehen, brauchst du nur das aktuelle Safari-Update.
Um eine Paywall zu umgehen, brauchst du nur das aktuelle Safari-Update.
Foto: iStock/ AaronAmat
Apples aktuelles Safari-Update soll dir etwas ermöglichen, das so bisher nicht machbar war. Für einige ist das jedoch kein Grund zur Freude.

Bezahlinhalte haben durchaus ihre Berechtigung, manchmal ärgert es aber, wenn die passende Information im Netz greifbar nah ist, dann aber durch diese Schranke unerreichbar bleibt. Um eine solche Paywall zu umgehen, bleibt eigentlich nur Geld, außer du machst das aktuelle Safari-Update auf deinem iPhone oder am Laptop.

Safari-Update soll Paywall umgehen

So merkwürdig es klingt, aber Apples aktuelles Safari-Update soll es laut Forbes ermöglichen, Paywalls zu umgehen. Das läge an den verstärkten Bemühungen von Apple, seinen Nutzern auch über den eigenen Browser mehr Sicherheit und vor allem Privatsphäre zu verschaffen.

Eines dieser im neuen Safari-Update enthaltenen Features führt nun dazu, dass Online-Medien anscheinend nicht mehr in der Lage sind, mitzuzählen, wie viele Artikel ein User bereits gelesen hat. Dort, wo also sonst die Bezahlschranke anspringt, kann der Nutzer mit dem Safari-Browser nun diese Paywall umgehen und kostenlos weiterlesen.

Ähnliche Funktion auch in anderen Browsern

Tatsächlich ist ein solches Feature nichts komplett Neues. Googles Chrome-Browser funktioniert im Inkognito-Modus genauso, allerdings haben sich Medien auf solche Privatmodi bereits eingestellt, so dass du damit keine Paywall mehr umgehen kannst.

Was am Safari-Update wirklich neu ist: Der Safari-Browser umgeht dadurch jetzt die Gegenmaßnahmen, die Publisher für privates Browsen entwickelt haben, berichtet Forbes weiter. Während also jemand im Inkognito-Modus bei Google Chrome ab einer bestimmten Stelle geblockt wird, kann er mit dem Safari-Update eben diese Paywall umgehen. Bezahlinhalte stehen damit unbegrenzt kostenlos zur Verfügung.

Trotz hoher Sicherheit gilt trotzdem auch Vorsicht beim Safari-Browser. Er soll Daten nach China schicken. Um ganz sicher zu gehen, lösch regelmäßig deinen Safari-Suchverlauf. Aber: Es gibt auch jede Menge weitere nützliche Funktionen für Safari.

Zu den Kommentaren
Neueste Videos auf futurezone.de

Neueste Videos auf futurezone.de

Beschreibung anzeigen