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Ist der Traum des Weltraum-Selfies geplatzt? Samsung Galaxy S10 5G fällt vom Himmel

Wird aus dem Weltall-Sefie nichts? Eine spektakuläre Samsung-Aktion endete nun mit einem Crash.
Wird aus dem Weltall-Sefie nichts? Eine spektakuläre Samsung-Aktion endete nun mit einem Crash.
Foto: iStock/ Uladzimir Zuyeu
Um das Galaxy S10 5G zu promoten, beförderte Samsung das Gerät vor wenigen Tagen innerhalb einer spektakulären Aktion in die Stratosphäre. Doch der Traum eines Weltraum-Selfies endete im Crash.

Der südkoreanische Technologiekonzern Samsung startete am 23. Oktober 2019 eine außergewöhnliche Kampagne namens #SpaceSelfie, in dessen Rahmen das neue Modell Galaxy S10 5G mit einem Ballon in die Stratosphäre geschickt wurde, um Smartphone-Nutzern ein persönliches Weltall-Selfie zu ermöglichen. Stattdessen endete die Reise des Ballons mit einem dramatischen Crash auf einer verlassenen Farm – doch war der Sturz aus dem Himmel nichts als ein PR-Gag?

Kein Weltall-Selfie: Samsung-Aktion endet mit spektakulärem Crash

Samsung beförderte kürzlich das Galaxy S10 5G-Modell in den Orbit, um das Gerät anzuwerben. Mit an Bord: Ein Selfie der Schauspielerin Cara Delevigne. Doch nicht nur ihr Bild gelangte ins All, im Rahmen der Aktion konnten auch interessierte Nutzer ein Selfie schießen und dieses auf der "Mission Control"-Website von Samsung hochladen, um ein spektakuläres Weltall-Selfie zu erhalten.

Mithilfe des Zufallsprinzips wurden Nutzer-Aufnahmen ausgewählt, auf dem Bildschirm des im All befindlichen Galaxy S10 5G angezeigt und mit dem Blick auf die Erde im Hintergrund fotografiert. Das S10 5G sollte die Fotos danach wieder zurück zur Erde senden, sodass diese über Social Media geteilt werden können.

Doch der Ballon fiel nun vom Himmel und crashte auf eine verlassene Farm in dem US-Bundesstaat Michigan. Laut Samsung war diese dramatische "Landung" ebenso geplant und geschah in einer "zuvor ausgewählten, ländlichen Gegend". Das Video, dass die dort lebende Nancy Mumby-Welke via Facebook postete, zeichnet ein anderes Bild:

Die Samsung-Aktion war akribisch geplant

Die Samsung-Aktion war sicherlich einzigartig: Ein Hochdruckballon, halb so groß wie ein Basketballfeld, stieg von einer Abschussrampe in South Dakota (USA) auf. In einer speziell angefertigten Box brachte dieser das Galaxy S10 5G auf eine Höhe von bis zu 64.900 Fuß (19,78 Kilometer). Das Samsung-Smartphone sollte mehr als 200 Stunden in der Stratosphäre verbringen und in dieser Zeit zahlreiche Selfies versenden – eine gute Fotoqualität sollte durch die Berücksichtigung des Designs der Box, die die Erdkrümmung in Betracht zieht, gewährleistet werden. Weiterhin sollte das Handy auch auf den Eintrittswinkel der Sonnenstrahlung ausgelegt sein, berichtet OE 24.

Die Box und das Galaxy S10 5G wurden ausschließlich mit Solarenergie betrieben. Da das Smartphone zuvor strengen Tests unterzogen wurde, war außerdem bekannt, dass dieses selbst Temperaturen von bis zu -65 Grad Celsius übersteht. Am Galaxy S10 5G ist die Mission also scheinbar nicht gescheitert. Unklar bleibt, was den Absturz verursachte – oder ob dieser wirklich durch Samsung geplant war. Was mit den versprochenen Weltall-Selfies geschieht, ist derzeit allerdings unklar.

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Samsung kann neben der Weltraum-Aktion übrigens noch mit einer weiteren Überraschung in Sachen Handy-Updates aufwarten. Die Update-Freuden sind allerdings nicht jedem Nutzer gegönnt, denn wenn du dieses Galaxy-Modell nutzt, hast du Pech.

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