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Online shoppen: Deswegen könnten die Versandkosten bald deutlich ansteigen

Online zu shoppen ist vor allem vor Weihnachten eine beliebte Option. Doch die Versandkosten könnten deine Rechnungen schon bald in die Höhe treiben.
Online zu shoppen ist vor allem vor Weihnachten eine beliebte Option. Doch die Versandkosten könnten deine Rechnungen schon bald in die Höhe treiben.
Foto: iStock/Mladen Sladojevic
Die letzten Wochen vor Weihnachten sind ein beliebter Zeitraum, um online zu shoppen. Das könnte sich auch auf die Versandkosten auswirken.

In keiner Zeit boomt der Onlinehandel so sehr wie in der Vorweihnachtszeit. Das geht nicht spurlos an den Versanddienstleistern vorbei: Um die Massen an Bestellungen zu bewältigen, werden jedes Jahr tausende saisonale Aushilfen eingestellt. UPS, DPD und Hermes verlangen daher von Firmenkunden Zuschläge, die sich auch auf den Endkunden auswirken können: Wer sich entscheidet, in der Vorweihnachtszeit online zu shoppen, wird sich vermutlich über hohe Versandkosten ärgern.

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Online shoppen: Versandkosten bei Amazon und Co. könnten rasant steigen

Einige der größten deutschen Paketdienste haben angekündigt, in diesem Jahr Zuschläge für Sendungen von gewerblichen Versendern zu verlangen. Der Grund: In der Vorweihnachtszeit werde deutlich mehr bestellt als sonst, was die Zustellung für Dienstleister deutlich verteuere, so Peter Rey von der DPD gegenüber der Wirtschaftswoche.

Einige Dienstleister fordern Zuschläge: Online shoppen wird teurer

So gab die DPD bereits bekannt, Zuschläge von rund 75 Cent pro Paket von Geschäftskunden wie Amazon einzufordern. Der Dienstleister UPS hat sich entschieden, besonders große und schwere Pakete nur gegen einen Aufpreis zuzustellen.

Hermes geht noch einen Schritt weiter: Auch die Retouren, die in den Peak-Zeitraum fallen, sollen bei dem Zusteller deutlich teurer werden. Die einzige Ausnahme bildet der Marktführer Deutsche Post DHL, der derzeit noch keine Weihnachtszuschläge angekündigt hat.

Auch Endkonsumenten betroffen

Es bleibt abzuwarten, ob die Versandkosten beim online shoppen tatsächlich teurer werden. Denn: Es liegt an den Online-Händlern wie Amazon, zu entscheiden, ob und in welchem Ausmaß sie die Aufschläge an ihre Kunden weitergeben wollen. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte seine Geschenke also frühzeitig bestellen – noch sind die Aufschläge nicht in Kraft getreten.

Betrunken den Warenkorb zu füllen, ist jedoch keine gute Idee: So viel verdient Amazon mit betrunkenen Kunden. Aber du kannst den US-Riesen auch austricksen: So kannst du Retouren kostenlos behalten.

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