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Sicherheitslücke legt Daten von mehreren Millionen Camgirl-Zuschauern offen

Eine Sicherheitslücke führte zum Leak mehrerer Millionen Nutzerdaten von Camgirl-Zuschauern.
Eine Sicherheitslücke führte zum Leak mehrerer Millionen Nutzerdaten von Camgirl-Zuschauern.
Foto: Unsplash
Über eine Sicherheitslücke geriet zuletzt eine gewaltige Datenbank an die Öffentlichkeit. Sie enthält die Nutzerdaten mehrerer Millionen Camgirl-Zuschauer.

Neben Pornoseiten scheinen auch entsprechende Live-Streams zum Trend zu werden. Eine wesentliche Rolle spielen dabei Camgirls, die sich vor der Kamera für ihre Zuschauer ausziehen und ihnen eine Show bieten. Diskretion steht dabei an allererster Stelle, wodurch eine nun entdeckte Sicherheitslücke zum ernsthaften Problem werden könnte.

Sicherheitslücke: Millionen Camgirl-Zuschauer enttarnt

In der Regel sind die Nutzer von Camgirl-Websites unter erdachten Pseudonymen unterwegs, damit sie auch in entsprechenden Foren oder den Chats der Streams ihre Anonymität wahren können. Eine nun veröffentlichte Datenbank mit mehreren Millionen Nutzerdaten könnte dieser Anonymität nun jedoch ein jähes Ende bereiten.

Zu diesen Daten gehören jedoch nicht nur Klarnamen, sondern auch das Konsumverhalten auf den Seiten. Somit ist nicht nur die allgemeine Privatsphäre der Nutzer gefährdet, sie könnten auch mittels brisanter Informationen zu ihren Vorlieben und ihrem Verhalten auf den Camgirl-Seiten erpresst werden. Doch scheinen auch die Darstellerinnen nicht von dem Leak verschont geblieben zu sein.

Welche Camgirl-Seiten sind betroffen?

TechCrunch zufolge handelt es sich speziell um die Seiten amateur.tv, webcampornoxxx.net, und placercams.com, die dem in Barcelona ansässigen Unternehmen VTS Media unterstehen. So soll der Anbieter nicht nur die privaten Informationen (auch Chat-Verläufe) der Nutzer gespeichert haben, sondern zudem die resultierende ausführliche Datenbank gänzlich ohne Schutz gelassen haben.

Da stellt sich doch die Frage, ob die Gesichtserkennung bei Pornhub und Co. zur Verifizierung der Volljährigkeit tatsächlich sicher ist oder ob an dieser Stelle ähnliches Geschehen könnte wie beim Malheur der der VTS Media. Versteckte Pornos auf Netflix sind da wohl die sicherere Alternative.

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