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PayPal in Gefahr: Eine neue Alternative hat einen großen Vorteil mehr

Banking, Paypal und Co
Do, 17.10.2019, 12.54 Uhr

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Vielleicht ist es bald vorbei und statt mit PayPal zu zahlen werden viele auf eine Alternative setzen. Diese neue Bezahlmethode ist jedenfalls vielversprechend.

Die Entwicklung von PayPal ist ein Erfolg sondergleichen. Während im dritten Quartal noch rund 400 Millionen weltweite Transaktionen über den Bezahldienst abgewickelt wurden, sind es im gleichen Zeitraum 2019 bereits 3,09 Milliarden. Tendenz steigend. Dennoch sollte sich das Unternehmen, an dessen Gründen auch Tesla-Chef Elon Musk beteiligt war, in Acht nehmen. Denn seit einiger Zeit drängen teils selbsternannte PayPal-Alternativen auf den Markt, die Vieles besser machen wollen als das Original. Eine vielversprechende ist Click to Pay. Ist es womöglich bald vorbei, mit PayPal zu bezahlen?

Click to Pay: Das will die PayPal-Alternative bieten

Hinter dem neuen Online-Bezahldienst Click to Pay steckt nicht ein Anbieter, sondern gleich vier. Zusammen mit den Finanzdienstleistungsunternehmen Visa, American Express und Discover startet der Zahlungskartenanbieter Mastercard eine PayPal-Alternative namens Click to Pay. Ihr Ziel ist klar: Künftig sollen weniger Menschen mit PayPal bezahlen und mehr mit ihrem eigenen Dienst.

Dafür hat Mastercard bereits dem Bezahldienst Masterpass ein Ende bereitet. In den vergangenen Jahren war er aufgebaut und Mitte Oktober 2019 plötzlich eingestellt worden. Jetzt ist klar, warum. Das Unternehmen setzt auf die neue Methode und hofft auf mehr Stärke durch den Zusammenschluss mit der Konkurrenz.

Click to Pay soll Online-Bezahlungen einfacher, bequemer und trotzdem sicher machen. Wer mit PayPal bezahlt, kennt das: Ein Log-in ins Nutzerkonto genügt und nerviges Eingeben von Kreditkarten-, Konto- und Adressdaten entfällt.

Mehr als PayPal

Aber die neue PayPal-Alternative soll noch mehr können: Sie soll eine Vielzahl an vorhandenen Diensten bündeln. Mehr Ordnung im Bezahl-Dschungel. Deshalb machen auch so viele Anbieter mit. Außerdem ist es nicht nötig, überhaupt ein Kundenkonto anzulegen, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Wenn das nutzerfreundlich und sicher klappen sollte, dürfte es sich um eine ernstzunehmende Konkurrenz für PayPal handeln.

Bis dahin steht der Service nur in den USA zur Verfügung. Bisherige Nutzer des Masterpass und von Visa Checkout stehen als erste Zielgruppe im Fokus. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass der Bezahldienst bei Erfolg auch nach Europa kommt. Schau dir auch diese PayPal-Alternative an. Eine Möglichkeit ist es auch, mit Klarna zu bezahlen. Und das sind die anderen PayPal-Alternativen.

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