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Das Warten hat ein Ende: Adobe Photoshop für das iPad steht zum Download bereit

Adobe Photoshop für das iPad ist ab sofort in Apples App Store verfügbar. Lohnt sich der Erwerb des Bildbearbeitungsprogramms?
Adobe Photoshop für das iPad ist ab sofort in Apples App Store verfügbar. Lohnt sich der Erwerb des Bildbearbeitungsprogramms?
Foto: iStock/ Prykhodow
Nach langer Wartezeit stellte Adobe nun endlich eine vollwertige Mobilversion der Bildbearbeitungssoftware Photoshop für das iPad zur Verfügung. Doch die App enttäuscht.

Noch immer gilt Adobe Photoshop als das Non plus ultra in Sachen Bildbearbeitung. Das US-Unternehmen Adobe machte jetzt endlich Nutzer-Träume wahr und veröffentlichte kürzlich eine Version von Photoshop für das iPad, die allerdings lediglich mit einigen elementaren Funktionen aufwarten kann. Zwar kann man die Software für das Apple-Tablet zunächst kostenlos herunterladen – das bedeutet allerdings nicht, dass du das Bildbearbeitungsprogramm dauerhaft für lau nutzen kannst. Wir verraten dir mehr.

Adobe Photoshop endlich fürs iPad verfügbar

Die Vollversion von Adobe Photoshop für das iPad, die aktuell in Apples App Store zur Verfügung steht, besitzt lediglich elementare Funktionen der Desktop-Version wie den Pinsel, die Transformation und den Mischmodus. Zahlreiche grundlegende Werkzeuge der Bildbearbeitungssoftware wie Verflüssigen, Smart-Objekte und sogar die Möglichkeit des Imports von RAW-Dateien sowie auch Camera Raw stehen für das Apple-Tablet derzeit nicht zur Verfügung.

Dennoch verlangt das Softwareunternehmen Adobe von Nutzern der App eine monatliche Gebühr von rund 12 Euro, sofern diese keine Creative-Cloud-Abonnenten sind. Allerdings bietet Adobe dir zunächst die Möglichkeit eines 7-tägigen Test von Photoshop fürs iPad an, der völlig kostenlos ist.

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Fehlende Funktionen werden künftig hinzugefügt

Die erste Version von Photoshop ist allerdings nur der Anfang, da sich die Entwickler zunächst auf die wichtigsten Funktionen beschränkt haben. Viele bereits bekannte Elemente der Desktop-App sollen in der Zukunft sukzessive hinzugefügt werden. Besonders ärgerlich: Einige Features, beispielsweise der Smartfilter, sind derzeit bereits innerhalb der App sichtbar, können aber noch nicht genutzt werden.

Dies erweckt den Eindruck, als hätten die Adobe-Entwickler lediglich ihr Versprechen, die App unbedingt noch dieses Jahr zu veröffentlichen, einhalten wollen, berichtet Chip.

Sofern dein Geldbeutel mitspielt, kannst du dich mit der Photoshop-Version für das iPad also ersteinmal kreativ austoben. Obgleich mittlerweile zahlreiche kostenlose Bildbearbeitungsprogramme existieren, kommt man zumindest an dem umfangreichen Funktionsumfang der Desktop-Version von Adobe Photoshop kaum vorbei. Augrund dessen verraten wir dir alles Wissenswerte über Photoshop-Kosten.

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