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Hackerin verrät 3 Tipps, um Cyberangriffe schon im Voraus abzuwehren

Es ist wichtig Hackerangriffe abzuwehren. Eine Insidern verrät auch, wie es am besten geht.
Es ist wichtig Hackerangriffe abzuwehren. Eine Insidern verrät auch, wie es am besten geht.
Foto: iStock/cnythzl
Immer wieder wird von Sicherheitslücken und Hackerangriffen berichtet. Doch wie man sich richtig schützen kann, ist immer noch ein Rätsel. Nun plaudert ein Insider aus dem Nähkästchen.

Ständig wird von Sicherheitslücken in WhatsApp, in E-Mail-Programmen oder Sprachassistenten berichtet. Immer wieder werden diese auch behoben. Aber nie erklärt uns jemand, wie wir solche Hackerangriffe abwehren können. Doch tatsächlich helfen schon einfache Maßnahme unsere Smartphones, Tablets und Co. zu schützen. Eine Hackerin gibt nun Insider-Tipps für den Schutz deiner Geräte.

Hackerangriffe abwehren: Darauf solltest du achten

Früher reichte es noch ein Anti-Viren-Programm auf dem Rechner zu installieren, um verdächtige Dateien zu identifizieren. Mittlerweile sind Hacker weitaus geschickter, wenn es darum geht einen Angriff auf elektronische Geräte zu starten. Nichts ist mehr sicher: Router, Heimnetzwerke, Computer oder Smart Home-Geräte sind genauso oft betroffen wie Smartphones, Tablets oder Laptops. Aber wie lassen sich Hackerangriffe abwehren?

Sicherheitsupdate sollen dazu beitragen, dass die Software auch immer wieder gegen Angriffe geschützt ist. Doch Hacker haben es auf die Sicherheitslücken der Geräte abgsehen. Gegenüber Chip verriet nun die White-Hat-Hackerin Keren Elazari wie User Hackerangriffe abwehren können. Drei Tipps sorgen schon für besseren Schutz.

Vorsicht mit deinen Daten
Vorsicht mit deinen Daten

Das System ist das A und O

Nicht der Anti-Viren-Schutz hält deine Geräte sauber, sondern ein aktuelles Betriebssystem. Das solltest du nicht nur am Computer beachten, sondern auch für dein Handy. Neue Security-Patches sollten schnellstmöglich installiert werden. Das gilt auch für Windows-User, die noch kein Windows 10 installiert haben.

Gefahr lauert auch in Smart Home-Geräten

Nicht nur Computer, Smartphones oder Tablets sind anfällig für Hackerangriffe, auch andere Geräte, die uns den Alltag erleichtern sollen, bieten eine große Fläche für Angriffe. Alles, was unter Smart Home fällt, verfügt meistens über ineffiziente Sicherheitsprotokolle. User denken meistens nicht darüber nach, dass jemand sich die Mühe machen könnte, sich in die smarte Türklingel oder Lampe zu hacken.

User argumentieren oftmals damit, dass sie nichts zu verstecken hätten. Doch darum geht es überhaupt nicht, denn Spionage ist nicht das eigentliche Ziel von Hackern. Viele Cyberkriminelle bauen Botnets auf. Dabei handelt es sich um Netzwerke, die sich über Hunderttausende Geräte ausbreiten und von Hackern kontrolliert werden. Dadurch gibt man den Kriminellen Macht in die Hand, die ihnen beispielsweise ermöglicht Webseiten offline zu nehmen. Darum sollte man Hackerangriffe abwehren.

Privatuser können einiges für ihren Schutz tun

Um Hackerangriffe abzuwehren, kannst du selbst schon einiges unternehmen:

  1. Verwende nicht das Standardpasswort oder einen voreingestellten Benutzernamen, sondern wähle ein sicheres Passwort für deine Geräte.
  2. Sieh zu, dass du immer das aktuelle Betriebssystem zeitnah auf deinen Geräten installiert hast.
  3. Sei sensibel für verdächtige Zeichen auf deinen Geräten. Damit sind hoher Akkuverbrauch oder dass sich dein Gerät von selbst ausschaltet gemeint.

Solltest du diese Dinge beachten, kannst du Hackerangriffe abwehren, bevor du überhaupt ins Visier der Cyberkriminellen gerätst. Wusstest du eigentlich, dass selbst neue Android-Geräte nicht vor Hackern sicher sind? Das sollen übrigens die fünf gefährlichsten Hacker aller Zeiten sein.

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