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Ausgebrannter Tesla sorgt für Gefahr – doch die Hilfe vom Konzern lässt warten

Nach einem Tesla-Brand wartete der Besitzer wochenlang auf Hilfe vom Konzern.
Nach einem Tesla-Brand wartete der Besitzer wochenlang auf Hilfe vom Konzern.
Foto: imago images/Eibner Europa
Einem Tesla-Fahrer in Österreich brannte das Auto komplett aus. Er forderte Hilfe vom Unternehmen an. Was dann geschah, wird dich überraschen.

Der Tiroler Dominik Freymuth geriet am 4. Oktober 2019 in einen Autounfall. Mit seinem Tesla kam er von der Straße ab. Das Elektroauto fing Feuer und brannte dabei völlig aus. Nach dem Tesla-Brand forderte der Österreicher Hilfe vom Unternehmen an. Sie sollten die Reste des Akkus ausbauen und ihm mitteilen, was mit dem ausbrannten Wrack geschehen sollte. Doch auf Hilfe wartete Freymuth lange.

Nach Tesla-Brand: Autowrack birgt große Gefahr

Erst rund sieben Wochen nach dem Tesla-Brand erhielt der Tiroler endlich die erwünschte Unterstützung vom Konzern. Viel zu lange, wenn man bedenkt, dass beschädigte Akkus in Elektroautos ein enormes Risiko darstellen. Sie können sich nach der Löschung des Brandes noch einmal entzünden. Das ausgebrannte Autowrack war daher eine große Gefahrenquelle, die wochenlang von Tesla ignoriert wurde.

Nach dem Tesla-Brand bewahrte die Feuerwehr das Fahrzeug drei Tage in einer Kühlcontainer für Freymuth auf. Danach wurde das Wrack auf den Abschleppplatz transportiert. Dort konnte es aber nicht dauerhaft bleiben.

YouTube: Keiner entsorgt den ausgebrannten Tesla

Warum war die Entsorgung so kompliziert?

Es machte sich noch ein Problem bemerkbar: Tesla beauftragte ein österreichisches Entsorgungsunternehmen, das aber keine Lizenz für die Entsorgung des Autos hatte. Viele weitere Unternehmen sagten den Auftrag für die Entsorgung ab, wie der ORF Tirol berichtet.

Als Begründung gaben die Unternehmen an, dass nur wenig über die Inhaltsstoffe der Tesla-Akkus bekannt wäre. Fast sieben Wochen nach dem Tesla-Brand konnte aber eine Firma gefunden werden. Sie hat spezielle Behälter entworfen, in denen man die Reste des Tesla-Akkus lagern kann.

Der Unfall mit einem Tesla-Brand ist kein Einzelfall. Ein Video zeigt, wie ein Tesla Model 3 auf der Autobahn explodiert. Ein Unfall im Elektroauto kann auch tödlich enden. Zeugen konnten in diesem Fall die Türen nicht öffnen.

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