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Apple News: Wie Apple "ausversehen" Kriminelle mit Millionen unterstützte

Diese Apple News erzählt unglaubliches
Diese Apple News erzählt unglaubliches
Foto: iStock/Toltek
Diese Apple News erzählt die unglaubliche Geschichte einer ungeplanten Kooperation zwischen Apple und kriminellen Entwicklern. Auch dabei: die US-Amerikanische Regierung.

Über den App-Store verfügt Technik-Gigant Apple über unzählige Kooperationen mit Unmengen an Entwicklern weltweit, die ihre virtuellen Produkte über die Plattform der Kalifornier vertreiben möchten. Nicht zuletzt wegen der großen Popularität der von Apples Produkten, können dabei stattliche Summen zusammenkommen. Dass Apple bei der Überprüfung ihrer Geschäftspartner nicht immer ganz so streng ist, wie es angebracht wäre, zeigt diese Apple News.

Diese Apple News ist kaum zu glauben

Die Apple News: Ein Entwickler von Apps preist die Erzeugnisse seiner harten Arbeit in einem weltweit genutzten App Store an und bekommt für den Verkauf seiner Applikationen von dem Konzern mit dem schwindenden Apfel als Logo die Erlöse seiner Verkäufe auf sein Geschäftskonto überwiesen. So weit, so normal wie tausende Transaktionen täglich bezeugen.

Blöd ist dabei nur, wie in der Geschichte dieser Apple News, wenn der Hersteller kein gängiger rechtschaffender Programmierer ist, sondern sein Gehalt mit dem Handel von Stereoiden aufbessert, und deshalb auf einer Blacklist der US-amerikanischen Behörden steht. Einer Liste des amerikanischen Office of Foreign Assets Control (OFAC), die Unternehmen führt, über die aus verschiedenen Gründen ein Embargo verhängt wurde und wo im Fall von Handel US-Sanktionen greifen.

Pläne, News und Produkte aus dem Hause Apple
Pläne, News und Produkte aus dem Hause Apple

Eine Apple News mit filmreifen Plot

Zwischen 2015 und 2017 sammelte Apple 1,2 Millionen US-Dollar über die Produkte des Herstellers ein und verrechnete diese in 47 Auszahlungen, die an die Firma "SIS DOO" getätigt wurden. Der slowenische Geschäftführer durfte sich also über eine ordentliche Summe freuen, die ihm Apple unrechtmäßig überwies. "Aus Versehen" soll dies geschehen sein, wie Apple versichert. Die Firma sei mit der Bezeichnung " SIS d.o.o" auf der schwarzen Liste des OFAC geführt wurden, wodurch eine Übereinstimmung mit "SIS DOO", wie in Apples Kartei vermerkt, übersehen wurde. Eine Verfilmung dieser Apple News im Stil von "War Dogs" klingt also gar nicht so abwegig.

Die Aufregung, über diese Apple News hat sich mittlerweile etwas gelegt. Einer Gerichtsverhandlung ging Apple mit einer Vergleichszahlung von 467.000 US-Dollar aus dem Weg und kooperierte während des gesamten Prozesses mit den Behörden. Zudem wurde der des Handels mit Stereoiden beschuldigte Slowene 2017 von der US-Sanktionsliste entfernt.

Außerdem: Apple-CEO Tim Cook mit Seitenhieb auf Android Nutzer. Und wo wir gerade bei Tim Cook sind, du errätst nie, wofür er sein Vermögen ausgiebt.

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