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Dieser PayPal-Betrug ist absolut hinterhältig – nur ein Klick kostet dich Geld

Dieser PayPal-Betrug ist absolut hinterhältig – nur ein Klick kostet dich Geld
Fr, 24.01.2020, 15.50 Uhr

Dieser PayPal-Betrug ist absolut hinterhältig – nur ein Klick kostet dich Geld

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Vorsicht vor diesem PayPal-Betrug. Er führt dazu, dass dir unbemerkt der Käuferschutz entzogen wird.

Bei Geldtransfers solltest du deshalb immer die Einstellung "Dienstleistung und Ware" vornehmen.

Überweist du mit der Option "Freunde und Familie" können dir Betrüger leicht dein Geld stehlen.

Ein aktueller Trick ermöglicht Fremden einen PayPal-Betrug, der dir nicht einmal auffallen muss. Die Masche nutzt eine unscheinbare Funktion des Bezahldienstes, die eigentlich harmlos ist.

Banking, Paypal und Co
Banking, Paypal und Co

PayPal-Betrug: Diese harmlos wirkende Option ist verheerend

Wie Chip.de berichtet, haben bereits Hunderte von Kunden Erfahrungen mit dem jüngsten PayPal-Betrug gemacht. Dabei wird eine Option des Bezahldienstes mißbraucht, die dir womöglich nicht einmal bekannt ist.

Betroffene haben berichtet, dass sie bei eBay von angeblichen Verkäufern dazu aufgefordert wurden, über die Einstellung "Freunde und Familie" zu bezahlen. Dies sei kostengünstiger, da sie dabei angeblich Gebühren sparen würden. Am Ende waren Geld und vermeintlich gekaufte Ware weg. Die Konten der Anbieter wurden von eBay gesperrt wegen Regelverstoßes.

Darum ist der PayPal-Betrug effektiv

Das Problem mit dieser Art des PayPal-Betrugs: Die Option "Freunde und Familie" setzt den Käuferschutz außer Kraft. PayPal geht bei einer solchen Transaktion von einem Austausch zwischen Bekannten aus. Um dich und dein Geld zu schützen, sollte der Transfer deshalb immer nur über die Einstellung "Dienstleistung und Ware" getätigt werden.

Bist du Opfer des PayPal-Betrugs geworden, solltest du Anzeige bei der Polizei erstatten. Vor allem dann, wenn deine Kreditkarte mit deinem PayPal-Konto verknüpft ist. Die Zahlung kannst du dann immerhin damit bei PayPal anfechten. Auch eine Reklamation der Überweisung bei deiner Bank ist schnellstmöglich nötig.

So schützt du dich vor PayPal-Betrug

Abgesehen von der aktuellen Masche, gibt es generelle Vorsichtsmaßnahmen, die du ergreifen solltest, um dich vor PayPal-Betrug zu bewahren. PayPal selbst verweist in diesem Fall ungünstigerweise auf den Käuferschutz, der mit der genannten Masche außer Kraft gesetzt wird. Umso mehr ein Grund, darauf zu achten und besonders vorsichtig an jegliche Transaktion heranzugehen.

Konkrete Warnzeichen werden sonst nur für Verkäufer genannt, wie etwa die Folgenden:

  • suspekte Versandadresse
  • ungewöhnlich hoher Kaufbetrag für Neukunden
  • ungewöhnlich große Mengen bestellt

In solchen Fällen ist es PayPal zufolge ratsam, immer die Kontaktdaten der Käufers und die Versandadresse zu vergleichen oder den Kunden direkt anzurufen und dessen Bestellung zu verifizieren. Als Käufer zumindest scheint dir nicht viel zu bleiben, als auf den Käuferschutz zu vertrauen, um dich vor PayPal-Betrug zu schützen.

Vorsicht ist aber auch bei offiziellen Funktionen des Dienstes geboten, wie dieser PayPal-Option. Sie kann unerwartete Kosten verursachen. Willst du dich also wegen des PayPal-Betrugs und anderer Probleme vom Bezahldienst trennen, gibt es glücklicherweise diverse PayPal-Alternativen. Ansonsten kannst du dir den Service auch stärker zunutze machen und dir im Jahr 300 Euro von PayPal zurückholen.

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