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Ungeahnte PayPal-Kosten: Ausgerechnet diese Transaktion kann teuer werden

Auch PayPal-Kosten können ganz unverhofft anfallen.
Auch PayPal-Kosten können ganz unverhofft anfallen.
Foto: iStock/Comeback Images
Deine PayPal-Zahlung kann neuerdings ganz unverhofft zu Kosten führen. Schuld ist eine neue Bezahlmethode des Anbieters.

Wer gern online bezahlt, muss sich womöglich vor versteckten PayPal-Kosten in Acht nehmen. Eine neue Bezahlmethode des Anbieters soll das Potenzial haben, für Kunden zur Kostenfalle zu werden.

Banking, Paypal und Co
Banking, Paypal und Co

PayPal-Kosten: Achtung bei Echtzeitüberweisungen

Wie das Portal Finanzen.net berichtet, hat der Bezahldienst mit der kostenpflichtigen Echtzeitüberweisung bereits im Oktober 2019 eine neue Methode eingeführt. Diese ist dazu gedacht, den Abbuchungsprozess zu beschleunigen, der in der Regel bis zu drei Werktage in Anspruch nehmen kann.

So funktioniert die neue PayPal-Echtzeitüberweisung

Um die neue Bezahlmethode von PayPal nutzen zu können, und so bereits in Minuten Geld zu transferieren, müssen sich User mit ihren PayPal-Konto einloggen und danach "Geld überweisen" anklicken. In der entsprechenden Übersicht findet sich die Option der Echtzeitüberweisung. Deren PayPal-Kosten liegen gegenwärtig bei einem Prozent der überwiesenen Summe beziehungsweise bei mindestens 25 Cent und maximal zehn Euro.

PayPal-Kosten als Strategie

Während dabei transparent kommuniziert wird, dass die neue PayPal-Funktion "Instant Transfer" nicht gratis genutzt werden kann, hat der Anbieter allerdings eine Strategie gewählt, die für Kunden PayPal-Kosten bedeuten, die sie womöglich gar nicht in Kauf nehmen wollten.

Das Problem: PayPal hat die Funktion für kostenpflichtige Echtzeitüberweisungen so in der Auswahl seiner Bezahlmethoden platziert, dass sie über der Standardversion angezeigt wird. Die sonst übliche Klickroutine beim Bezahlen kann also dazu führen, dass Nutzer statt der Gratis-Option aus Versehen die Methode mit zusätzlichen PayPal-Kosten auswählen, ohne es zu merken.

Aber nicht nur unerwartete PayPal-Kosten können zu Ärger führen. Jüngst wurde ein PayPal-Betrug bekannt, der bereits zahlreiche Nutzer um ihr Geld gebracht hat.

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