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Amazon-Kunden aufgepasst: Mitarbeiter verkauften Daten an Dritte

Datenmissbrauch: Amazon-Mitarbeiter verkaufen Kundendaten an Dritte.
Datenmissbrauch: Amazon-Mitarbeiter verkaufen Kundendaten an Dritte.
Foto: iStock/djiledesign
Amazon-Mitarbeiter haben Kundendaten an Dritte verkauft und wurden gekündigt. Das ist nicht der erste Datenmissbrauch beim beliebten Onlinehändler.

Amazon-Kunden aufgepasst: Eure Kundendaten könnten nicht mehr sicher sein, da Mitarbeiter des US-amerikanischen Onlinehändlers Datenmissbrauch betrieben haben, indem sie Daten der Kunden – in diesem Fall Handynummer und und E-Mailadresse – unrechtmäßig an Dritte verkauft haben.

Missbrauch der Kundendaten mittlerweile von Amazon bestätigt

Das englischsprachige Tech-Onlinenachrichten-Portal TechCrunch veröffentlichte am 10. Januar 2020 die E-Mail eines Amazon-Kunden, in der er über den Missbrauch seiner Kundendaten informiert wird. Darin heißt es, dass seine E-Mailadresse und Handynummer von Amazon-Mitarbeitern an Dritte weitergegeben wurde. Diesen wurde mittlerweile gekündigt. Außerdem sei bereits ein Strafverfahren eingeleitet worden.

In der Mitteilung heißt es außerdem: "Es wurden keine weiteren Informationen zu Ihrem Konto geteilt. Dies ist nicht das Ergebnis von etwas, das Sie getan haben, und Sie müssen keine Maßnahmen ergreifen." Amazon bestätigt dem Onlinenachrichten-Portal den Vorfall mittlerweile und erklärt betroffenen Kunden, dass sie sich an den Kundenservice wenden sollen, sollten sie unerwünschte E-Mails erhalten.

Vorsicht mit deinen Daten
Vorsicht mit deinen Daten

Solltest du bis heute noch keine offizielle E-Mail mit einem solchen Inhalt erhalten haben, besteht die Möglichkeit, dass deine Kundendaten nicht von dem Datenmissbrauch betroffen sind.

Missbrauch der Kundendaten: Nicht das erste Mal bei Amazon

Es ist nicht das erste Mal, dass Mitarbeiter die Kundendaten – und damit sehr sensible Informationen – an Dritte weitergegeben haben. Bereits im September 2018 berichteten wir darüber, dass Amazon-Mitarbeiter Kundendaten nach China verkauften und schon damals gegen die Unternehmensrichtlinien des Onlinehändlers verstoßen haben.

Amazon zieht nicht nur Konsequenzen, wenn Mitarbeiter Datenmissbrauch betreiben, das Unternehmen rückt auch Betrügern auf die Pelle, indem es gefälschte Produkte entlarven will. Bist du auf der Suche nach einer Alternative für Amazon, kannst du hier fündig werden.

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