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Coronaviorus mit Konsequenzen für die Weltwirtschaft – Apples iPhone-Produktion in der Bredouille

Der chinesische Coronavirus hat ungeahnte Auswirkungen auf Apples iPhone-Produktion
Der chinesische Coronavirus hat ungeahnte Auswirkungen auf Apples iPhone-Produktion
Foto: imago images / ZUMA Press
Eine Lungenkrankheit aus China bedroht die Welt. Nun zeigt sich, dass der Coronavirus auch Auswirkungen auf die globale Wirtschaftslage hat. Apples iPhone-Produktion gerät durch Schutzmaßnahmen ins Stocken.

In China geht ein Virus um. Seit einigen Wochen treibt der sogenannte Coronavirus in Fernost sein Unwesen und hat sich schnell von einer Pandemie hin zu einer Epidemie, also zu einer weltweiten Bedrohung, entwickelt. Neben den gesundheitlichen Folgen, werden nun weitere Auswirkungen der Krankheit offenbar. Beispielsweise muss Apple nun höchst wahrscheinlich Einbußen bei seiner iPhone-Produktion hinnehmen.

Coronavirus hemmt Apples iPhone-Produktion

Apple hatte große Pläne für das Jahr 2020. Allein in der ersten Jahreshälfte sollten 80 Millionen iPhones über die Produktionsbänder ihrer Zulieferer laufen. Ein Anstieg von über 10 Prozent. Diesen Plänen machte der Ausbruch des Coronavirus jetzt offenbar einen Strich durch die Rechnung.

Bis heute sollen allein in China mehr als 100 Personen durch die Krankheit zu Tode gekommen sein. Mehr als 4.500 Menschen sind laut den Behörden bis heute mit dem Coronavirus infiziert (Wissenschaftler gehen von einer weit höheren Dunkelziffer aus). Am 28. Januar 2020, wurde eine erste Ansteckung in Deutschland bekannt.

Einige von Apples wichtigsten Zuliefererfirmen für iPhones haben ihren Standort in der Provinz Hubei. In der dortigen Großstadt Wuhan brach im November letzten Jahres die hoch ansteckende Lungenkrankheit aus, was die chinesischen Behörden dazu veranlasste, die Region großflächig abzuriegeln.

Diese Maßnahmen könnten nun Apples iPhone-Lieferkette bedrohen, die von den chinesischen Produktionsstandorten stark abhängig ist. Durch die Ein- und Ausreisesperre der Region sieht es wohl so aus, als müsste Apple seine ambitionierten Pläne für dieses Jahr wohl etwas zurückschrauben. Das berichtete zumindest eine japanischen Zeitung, unter Berufung auf einen Vertreter einer Zulieferungsfirma von Apple.

Auch die Weltwirtschaft ist vom Coronavirus betroffen

Neben diesen hässlichen gesundheitlichen Folgen der Epidemie, hat der Virus also auch Auswirkungen auf die globale Wirtschaftslage. Zahlreiche Unternehmen haben ihre Produktionsstandorte in China und geraten durch die Eingrenzungsmaßnahmen jetzt in Schwierigkeiten. Apples iPhone-Produktion scheint als erste ins Stocken zu geraten, aber es ist relativ wahrscheinlich, dass zeitnah weitere folgen werden.

Hat dich die Angst gepackt? Hier erfährst du mehr über Ansteckungsgefahr und Symptome des Coronavirus. Vielleicht kann man aus dieser Referenz lernen: Ein Computerprogramm berechnete, wie sich Ebola in Deutschland ausbreiten könnte.

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