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Apple-CEO Tim Cook zittert: Gerät die iPhone-Produktion ins Wanken?

Apple-CEO Tim Cook weiß noch nicht, wie es mit der iPhone-Produktion weitergehen wird.
Apple-CEO Tim Cook weiß noch nicht, wie es mit der iPhone-Produktion weitergehen wird.
Foto: imago images / VCG
Apple hat sich bei seiner Produktion von iPhones etwas aus der Autoindustrie abgeschaut. Doch nun muss Apple-CEO Tim Cook plötzlich umdenken, denn die bisherige Strategie funktioniert nicht mehr.

In der Autoindustrie setzt man auf "Just-inTime-Fertigungen" (JIT), um möglichst effizient zu produzieren. Nur so viele Autos werden hergestellt, die auch der Nachfrage entsprechen. Dieses Konzept hat sich auch Apple-CEO Tim Cook abgeschaut, wenn es um die Produktion des iPhones geht. Immerhin spart man Lagerkosten und gestaltet die Herstellung effizienter. Doch nun tut sich an dieser Stelle ein Problem auf.

Apple-CEO Tim Cook muss einstecken: Das Aus für das iPhone?

Diese Strategie aus der Autoindustrie bewährte sich für die Herstellung des iPhones bislang sehr gut. Noch bevor er Apple-CEO wurde, gehörte es als COO zu Tim Cooks Aufgaben, die JIT-Fertigung zu implementieren. Genau diese Aufgabe übernahm er bereits bei IBM. Daher war er für Steve Jobs ein wertvoller Mitarbeiter.

Tim Cook revolutionierte die Produktion von Apple:

  • Er schloss weltweit Fabriken und Lager.
  • Er knüpfte stattdessen Beziehungen zu Vertragsherstellern.

Man darf also durchaus Apple-CEO Tim Cook hoch anrechnen, dass er es ermöglichte, iPhones in kürzester Zeit herzustellen, um damit alle Fans des Apfel-Konzerns zu versorgen. Dabei blieb nur wenig Restbestand übrig. Doch nun steht dem JIT-System eine harte Probe bevor.

Pläne, News und Produkte aus dem Hause Apple
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iPhone-Herstellung auf der Kippe

Der Grund für die fragliche Zukunft der iPhone-Produktion liegt schlichtweg am Coronavirus. Wuhan gilt als eines der chinesischen Produktionszentren. Mit dem Ausbruch des Virus wurde die weltweite Lieferkette unterbrochen. Auch Apple leidet darunter, denn die iPhone-Herstellung ist ebenfalls eingeschränkt.

Bei JIT-Produktionen wird auf ein großes Inventar verzichtet, daher sind die Unternehmen auf jeden Zulieferer angewiesen. Auf diese Weise werden die Kosten gering gehalten. Hält die Krise um das Coronavirus längerfristig an, wird es auch bei Apple zu Lieferengpässen kommen.

Experten empfehlen nun ein Überdenken der JIT-Produktion. Doch Apple-CEO Tim Cook erklärte, dass er nur von vorübergehenden Bedingungen ausgehe. Das Unternehmen werde weiterhin auf China setzen, heißt es bei Bloomberg. Bislang lässt sich auch schlecht sagen, wie sich die Situation weiterentwickelt, wenn immer mehr Menschen zuhause bleiben. Es könnte durchaus sein, dass weniger Produkte gekauft werden.

Ob auch Apple-CEO Tim Cooks Vermögen darunter leiden wird? Sein Vermögen sinkt jedenfalls drastisch und wir verraten dir den Grund dafür. Außerdem verriet er Apples "next big thing". Ob das für neue Erfolge sorgt?

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