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Datenvolumen aufladen: Mit dieser Methode schadest du dir

Nicht jedes Angebot ist vertrauenswürdig, wenn du dein Datenvolumen aufladen willst.
Nicht jedes Angebot ist vertrauenswürdig, wenn du dein Datenvolumen aufladen willst.
Foto: Shutterstock/GaudiLab
Willst du dein Datenvolumen aufladen, sollte eine Methode unbedingt tabu bleiben. Sie kann am Ende für großen Ärger sorgen.

Gerade in Zeiten von Corona kann es häufiger als sonst notwendig werden, dein Datenvolumen aufzuladen. Hast du nämlich keine Flatrate, saugen dir Streaming, Kommunikation via Messenger und Handy-Spiele deine mobilen Daten schneller ab, als du gucken kannst. Von einer Methode solltest du dabei allerdings unbedingt die Finger lassen.

Datenvolumen aufladen: So auf keinen Fall

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dein Datenvolumen aufzuladen. Eine gefährliche Variante davon ist der WhatsApp-Kettenbrief. Oft genug werden die so falsche Angebote übermittelt, die auf den ersten Anschein vielleicht attraktiv wirken, am Ende aber zu jeder Menge Ärger führen. Auf solche WhatsApp-Nachrichten solltest du also nicht hereinfallen.

Erst vor wenigen Monaten war ein solches Exemplar im Umlauf. Über den damaligen WhatsApp-Kettenbrief wurde Nutzern angeboten, per Linkaufruf ganze "100 Gigabyte Internetdaten ohne Aufladung Für QUARANTINE (CORONAVIRUS)" zu erhalten. Weiter hieß es in dem Text, du könntest das Datenvolumen "60 Tage lang kostenlos (...) in jedem Mobilfunknetz abrufen". WhatsApp-Nachrichten, die nach einem ähnlichen Muster gestrickt sind, solltest du am besten ignorieren und löschen.

Wie Mimikama damals und immer wieder berichtet, handelt es sich dabei erwartungsgemäß nicht um eine Möglichkeit, dein Datenvolumen aufzuladen, sondern um einen Köder für ein Pseudo-Gewinnspiel. Über den Link in einem solchen WhatsApp-Kettenbrief gelangst du auf eine Seite, die dir zunächst abverlangt, einige Fragen zu beanwtorten.

Nicht der erste WhatsApp-Kettenbrief zu Corona

Anschließend sollst du persönliche Daten hinterlassen, was ebenfalls typisch ist für eine solche Aktion. Dass du am Ende wie versprochen gratis dein Datenvolumen aufladen kannst, fällt zusätzlich weg. Ein WhatsApp-Kettenbrief dient einzig dem Zweck, die Corona-Krise oder andere Situationen auszunutzen und an deine Daten zu kommen.

Der Aufhänger eines WhatsApp-Kettenbriefs variiert dabei ständig. Geht es zum Beispiel nicht darum, dein Datenvolumen aufzuladen, sollst du womöglich ein bestimmtes Foto als WhatsApp-Profilbild zu verwenden. Genau das kann dir aber zum Verhängnis werden. Und auch sonst werden fragwürdige Informationen zu Corona via WhatsApp verbreitet.

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