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Neuer PayPal-Betrug: Dieser Trick bringt dich unbemerkt um dein Geld – selbst die Polizei warnt

Vorsicht, PayPal-Betrug. Selbst die Polizei warnt aktuell.
Vorsicht, PayPal-Betrug. Selbst die Polizei warnt aktuell.
Foto: imago images/Jürgen Ritter
Eine neue Masche erlaubt Fremden PayPal-Betrug, der richtig teuer für dich werden kann. Besonders perfide ist die Mühe, die sich die Betrüger dahinter geben.

Wer online einkauft, muss sich auch auf PayPal-Betrug gefasst machen. Die Polizei warnt aktuell vor einer Masche, die harmlos beginnt und am Ende richtig teuer werden kann. Auf Portalen wie eBay Kleinanzeigen ist ein Betrug dieser Art anscheinend sehr beliebt.

Vor diesem PayPal-Betrug warnt die Polizei

Das Landeskriminalamt Niedersachsen macht auf einen PayPal-Betrug aufmerksam, der in den vergangenen Monaten immer häufiger genutzt werde, um Geld zu erbeuten. Opfer sind Verkäufer auf Portalen wie eBay Kleinanzeigen, denen für den Betrug zunächst reges Interesse an ihrer Ware bekundet wird. Per Mail soll der vermeintliche Käufer freundlich anfragen und dabei pünktlich und glaubwürdig auf erste Fragen des Verkäufers antworten.

Das Problem: Hat die Person hinter dem PayPal-Betrug den Verkäufer von sich und seiner Kaufbereitschaft überzeugt, erklärt sie, dass sie den Betrag gern per PayPal begleichen wolle, die Ware jedoch nicht selbst abholen könne. Als Lösung schlägt der Betrüger einen Transportdienst vor, den er zu diesem Zweck beauftragen wolle. Vom Verkäufer verlangt er nur die bei PayPal angegebene E-Mail-Adresse sowie die Handynummer, um das Geld sofort überweisen zu können.

Nicht nur bei eBay Kleinanzeigen: Dieser Betrug kann teuer werden

Hat der Verkäufer seine Daten verschickt, erhält er eine Mail mit den Kosten des Transportdienstes sowie dessen Bankdaten in Belgien. Ihm wird vom Betrüger erzählt, er hätte mehr Geld für seine Ware überwiesen bekommen und solle davon den Transport bezahlen. Da es sich um PayPal-Betrug handelt, kommt das angekündigte Geld nie auf dem Konto des Verkäufers an. Er erhält lediglich eine gefälschte PayPal-Nachricht, die bestätigt, dass die Zahlung erfolgt ist. Nötig sei nun nur noch die Bestätigung des Transportdienstes, um die Überweisung zu finalisieren.

Hat das Opfer des PayPal-Betrugs schließlich den Betrag an die belgische Bank überwiesen, meldet sich der angebliche Käufer nie wieder. Da es schwer ist, bereits abgebuchtes Geld zurück zu bekommen, rät die Polizei, sich sofort an die eigene Bank zu wenden, wenn der Verdacht besteht, auf Plattformen wie eBay Kleinanzeigen Betrug zum Opfer gefallen zu sein.

Die aktuelle Masche ist aber bei weitem nicht der einzige PayPal-Betrug. Auch die PayPal-Bezahloption "Freunde und Familie" kann durch Betrüger mißbraucht werden. Und auch in Sachen eBay Kleinanzeigen ist Betrug mit PayPal vielseitig im Gebrauch.

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